ALDI: Internationale Tierschutz-Einkaufspolitik

Ab 2025 sollen bei ALDI Nord auch außerhalb Deutschlands keine Käfigeier mehr zum verkauf angeboten werden. „Wir streben an, bis spätestens 2025 keine Eier mehr aus Käfighaltung zu handeln.“ schreibt der Discounter in seinem im Juni erschienenen Papier zur „Internationalen Tierschutz.Einkaufspolitik“. In dem Papier stellt ALDI Nord Tierschutzschwerpunkte vor "Wir haben fünf Schwerpunkte für unser Tierwohl-Engagement identifiziert: tierwohlorientierte Sortimentsgestaltung, Transparenz und Rückverfolgbarkeit, Kontrollen und Audits, Tierwohl-Beitrag und proaktiven Dialog.“ Auch wenn ALDI Nord als Vorreiter schion seit 2004 in Deutschland keine Käfigeier mehr anbietet und dies auch in den Nachbarländern Belgien, Luxemburg und den Niederlanden der Fall sei lobte die Albert-Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt den Schritt des Unternehmens. Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung, : »Als ein Marktführer unter den Discountern hat ALDI Nord großen Einfluss und große Verantwortung. Wir freuen uns, dass sich ALDI Nord dieser Verantwortung bewusst ist und zahllose Legehennen vor einem Leben in der qualvollen Käfighaltung bewahrt. Boden, Freiland- und Biohaltung haben aus Tierschutzsicht zwar auch Mängel, aber zumindest können die Hennen dort mehrere ihrer Grundbedürfnisse ausleben – in der Käfighaltung bleibt ihnen das praktisch vollständig verwehrt.« Von dem Ausstieg 2025 betroffen sind alle weiteren Länder, in denen ALDI Nord aktiv ist, also Dänemark, Frankreich, Polen, Portugal und Spanien.

11.08.2016
Von: mn
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ALDI_Nord_TEPRichtlinienTIERWOHLDEINT_de.pdf415 Ki