Gemeinsame Bauernerklärung aus den USA, aus Kanada und Deutschland: Deutsch/Englisch

Bäuerinnen und Bauern wollen kein TTIP und CETA

Seit Juni 2013 verhandeln EU-Kommission und USA ein weitreichendes Freihandelsabkommen "Transatlantische Freihandels- und Investitionspartnerschaft" (TTIP). Zum ebenfalls sehr weitreichenden Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) liegt seit September2014 der fertige Vertragstext vor, der in den kommenden Monaten in Europa und Kanada ratifiziertwerden soll. Sowohl der fertige CETA-Vertragstext als auch die TTIP-Dokumente zeigen, dass dieLandwirtschaft und ihre Bauernhöfe und die Umwelt auf beiden Seiten des Atlantiks die Verlierersein werden. Neue Handelsströme werden bäuerliche Märkte verzerren und Preise zerstören. Die Gentechnikfreiheit steht auf dem Spiel, genauso wie eine qualitativ hochwertige und regionale Lebensmittelversorgung in Amerika und Europa. Nur die Agrar- und Exportindustrie profitiert, weil sie durch die neuen Instrumente Investorenschutz und Regulatorische Kooperation mehr Einfluss auf politische Prozesse nehmen können. TTIP und CETA sind anti-europäisch, anti-kanadisch und anti-amerikanisch.

Wir fordern gemeinsam:

  • keine Übermacht für die Ernährungsindustrie
  • TTIP und CETA stoppen
  • stattdessen politische Rahmen für faire Erzeugerpreise, bäuerliche undagrarökologische Strukturen sowie gerechten Hande

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