Ostdeutsche Bodenpolitik nach 1990

Grundlage für die industrielle Landwirtschaft in Deutschland

Die ostdeutsche Bodenpolitik nach 1990 ist zentral für die Agrarstrukturentwicklung in ganz Deutschland, für das Zurück drängendes landwirtschaftlichen Mittelstandes, der bäuerlichen Landwirtschaft. Dies hat weitreichende Konsequenzen. Vor dem Verbot im Frühjahr 2009  lagen mehr als 95% der beantragten Flächen für genetisch verändertenMaisanbau in Ostdeutschland. Die ostdeutsche Bodenpolitik hat aberauch weitere weitgehende Konsequenzen für die dortigenAgrarstrukturen. Sie ist Basis für die Errichtung der größten industriellen Tierhaltungsanlagen in Deutschland. Die geplante und genehmigte 10.000- Sauenanlage in Alt-Tellin, Vorpommern, konnte unter anderem nur deswegen beantragt werden, weil der angrenzende 10.000 ha Betrieb Güllenachweisflächen zur Verfügung....

01.11.2011