Bündnis enthüllt neue agrarpolitische Landkarte für Niedersachsen

Bürgern und Bauern fordern Generationenvertrag zwischen Stadt und Land

Demonstrations– und Agrarbündnis Niedersachsen – vielfältig, fair, bäuerlichZur heutigen Umzingelung des niedersächsischen Landtages: An die Redaktionen Bündnis enthüllt neue agrarpolitische Landkarte für NiedersachsenBürgern und Bauern fordern Generationenvertrag zwischen Stadt und Land Hannover, den 8. Januar 2013: Bürger und Bauern haben heute den niedersächsischen Landtag umzingelt und ein Signal für eine neue, faire Agrarpolitik in Niedersachsen gesetzt. Delegierte eines breiten Bündnisses aus Landwirtschaft, Umwelt, Tierschutz, Imker,Verbraucher, Eine Welt-Organisationen und Bürgerinitiativen haben eine neue agrarpolitischeLandkarte für Niedersachsen enthüllt.

Sie fordern von der kommenden Landesregierung:

• artgerechte Tierhaltung

• faire Preise und Marktregeln

• soziale Arbeitsbedingungen in der Ernährungsbranche

• Mindesteinkommen, damit sich alle faire Lebensmittel leisten können

• Stärkung des Ökolandbaus

• Klima- und umweltverträgliche Landwirtschaft

• Vielfalt statt Monokulturen

• bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform

• gentechnikfreie Saatgut- und Lebensmittelerzeugung

• Solidarität mit den Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika

„Die Forderungen dieser neuen agrarpolitischen Landkarte müssen von den Abgeordnetendes Landtages und der neuen Landesregierung als Richtschnur für eine neue, faire Agrarpolitikaufgenommen werden und in einen Entwurf für einen Generationenvertrag zwischen Stadtund Land münden“, so Georg Janßen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft im Namen des Demonstrations- und Agrarbündnisses Niedersachsen – vielfältig, fair, bäuerlich.

„Dieser Entwurf für einen Generationenvertrag zwischen Stadt und Land muss auf öffentlichen Regionalversammlungen diskutiert und in der kommenden Legislaturperiode verabschiedet werden. Mit diesem Vertrag eröffnen wir einen Weg, die Auseinandersetzungen innerhalb der Landwirtschaft und zwischen Landbevölkerung, Städtern und Bauernzu beenden“, so Janßen.

Symbolisch haben die Teilnehmer der Aktion den Landtag mit Kerzen umstellt, um der neuen Besetzung des niedersächsischen Landtages zu beleuchten und zuverdeutlichen, dass die neu gewählten PolitikerInnen des niedersächsischen Landtages eine hohe Verantwortung für die Zukunft der Lebensmittelerzeugung und der Landwirtschaft in Niedersachsen haben.

V.i.S.d.P.:

Georg Janßen, AbL e.V., Heiligengeiststr. 28, 21335 Lüneburg, T.04131/407757, 0170/4964684

Tilman Uhlenhaut, Agrarbündnis und BUND Niedersachsen, T. 01577/4499120

Annemarie Volling, Demonstrationsbündnis, T. 0160/96760146

08.01.2013

Aktion Landtag Hannover