Gentechnik versus Fungizideinsatz

Die gute Meldung: Forschern der Universität im niederländischen Wageningen ist es gelungen eine Pytophtereresistente Kartoffel zu „züchten“ Damit könnten beim Anbau der Knolle, so die Wissenschaftler, auf bis zu 80 Prozent der eingesetzten Phytophtera-Spritzungen verzichtet werden. Der schlechte Teil der Botschaft: Erzeugt wurde die Kartoffel mit einen Verfahren der neuen Gentechnik: Cisgenese. Dabei werden Gene von miteinander kreuzbaren Pflanzen mittels Gentechnik vom einen in das andere Genom transferiert. Derzeit wird diskutiert wie mit derartigen gentechnischen Eingriffen umzugehen sei. Kritische Verbände und Organisationen fordern eine Kennzeichnungspflicht nach dem Gentechnikgestetz. Die Saatgutindustrie sieht hierzu keine Notwendigkeit.

01.04.2016
Von: mn