Mitgliedschaft & Spenden

Die Arbeit für eine bäuerliche Landwirtschaft

unterstützen Sie hier

Presse

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Unabhängige Bauernstimme

Mensch Macht Milch

Kampagne

Handelsbündnis

Stärken wir die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern!

Petition unterschreiben

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, FischerInnen, HirtInnen und andere Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten, produzieren den Großteil der gesunden und vielfältigen Lebensmittel, die wir jeden Tag essen. In Europa und weltweit spielen sie die tragende Rolle, um Ernährungssouveränität in unseren Gesellschaften zu verwirklichen. Sie sichern die Widerstandskraft unseres Ernährungssystems gegen den Klimawandel. Dennoch nimmt das Höfesterben kein Ende. Durch die Ausdehnung der Agrarindustrie, Landraub und eine fehlgeleitete Subventionspolitik, ist die kleinbäuerliche Landwirtschaft in Gefahr.

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und andere ländliche ArbeiterInnen sind mit systematischer Diskriminierung konfrontiert. Frauen in ländlichen Regionen trifft es besonders hart. Um weiterhin agrarökologische und widerstandsfähige Alternativen zur Agrarindustrie, sowie gesunde, nachhaltige und lokale Ernährungssysteme für die Zukunft unserer Erde zu entwickeln, brauchen sie Deine Unterstützung.

Sei Teil der Bewegung für die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und fordere die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, sich aktiv und aufrichtig in die Erarbeitung der "UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und anderen Personen, die am Land arbeiten" im Menschenrechtsrat einzubringen. Fordere vom Außenministerium, die Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen anzuerkennen, inklusive ihrer Rechte auf Land, Saatgut, Biodiversität, angemessenes Einkommen und Lebensunterhalt sowie Produktionsmittel. Fordere das Recht der Menschen auf Ernährungssouveränität, indem Du jetzt diese Petition unterzeichnest.

Hintergrund

Mit der "UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und anderen Personen, die in ländlichen Regionen arbeiten" soll ein internationales Menschenrechtsinstrument geschaffen werden, um ihre Rechte zu fördern und besser zu schützen. Die Bedrohungen und Diskriminierungen, denen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ausgesetzt sind, brauchen dringend größere internationale Aufmerksamkeit.

Der aktuell verhandelte Entwurf der UN-Erklärung ist das Ergebnis 15-jähriger Arbeit der globalen kleinbäuerlichen Bewegung La Via Campesina mit Unterstützung von FIAN International, CETIM und anderen sozialen Bewegungen. Die Strategie des Prozesses ist dabei einzigartig: Die Erklärung ihrer Rechte soll mittels der Stimmen, Anliegen und Forderungen der kleinbäuerlichen Basisbewegungen, von den Vereinten Nationen und dem internationalen Menschenrechtssystem anerkannt werden.

Der größte Teil der Lobbyarbeit findet im Menschrechtsrat der Vereinten Nationen, während der Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe, statt. Die nächste Sitzung findet im Mai 2017 statt. Um den Druck auf die europäischen Regierungen zu erhöhen, müssen wir uns gemeinsam in ganz Europa mit starker Stimme für die UN-Erklärung der Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern einsetzen.

 

320.000 Menschen gegen CETA und TTIP

Die Demonstrationen gegen CETA und TTIP am 17. September waren ein Riesenerfolg. 320.000 Menschen sind in 7 Städten auf die Straße gegangen. In vielen Städten haben Treckerfahrer die Demozüge angeführt und ein wichtiges bäuerliches Signal gesendet.

Mehr Infos

07-2016: Jungbauern kämpfen ums Land

Protest bei Trampe anlässlich der geplanten KTG-Insolvenz.

Artikel in (MOZ) weiterlesen

Artikel in (Wandelwoche) weiterlesen

Fotos zur Aktion hier

Pressemitteilung der AbL zum Thema weiterlesen

Plakataktion der AbL: Flagge zeigen auf Bauernhöfen

Jetzt kommt es auf die Bäuerinnen und Bauern an. Mit dem neuen Plakat der AbL soll im ländlichen Raum einerseits für die anstehenden Demonstrationen „Stopp TTIP und CETA“ mobilisiert werden. Zu den Plakaten werden regionale Demoflyer mitverschickt.

Andererseits wird mit diesem Plakat auch die Meinung der Bäuerinnen und Bauern sichtbar. Sie sind die Verlierer solcher Handelsabkommen. Das Plakat ist so konzipiert, dass nach der Demo der untere Teil mit Datum und Demoaufruf weggeknickt werden kann. Die Botschaft bleibt, die wetterfeste Produktion hält draußen mehrere Monate.

Jetzt aktiv werden und Widerstand leisten. Für eine gerechte Handels- und Agrarpolitik und für faire Preise!

Sammelbestellungen: 5er Rolle: 10 € / 50 € (Förderpreis). 10er Rolle: 20 € / 100 € (Förderpreis).

Bestelladresse: Vera Thiel, verlag[at]bauernstimme.de, Fax.:02381-492221

Infos zur Demo: hier

Hingergründe zum Thema TTIP/CETA und Landwirtschaft hier

90.000 in Hannover gegen TTIP und CETA

Trotz Frühjahrsbestellung und viel Arbeit auf den Höfen haben sich über 30 Trecker auf den Weg gemacht, und zusammen mit 90.000 Menschen in Hannover ihren Protest gegen CETA und TTIP auf die Straße zu bringen. Damit haben wir ein kräftiges Signal aus der Landwirtschaft gesetzt, dass wir faire Preise und fairen Handel wollen – statt Freihandel für Konzerne!

Treckerfotos_hier 

Einige Medienberichte mit Treckern:

Hallo Niedersachsen (NDR)_hier

Liveblock des NDR_Siehe Minute 12:39 Uhr_hier

arte: Wer steht noch hiter TTIP?_hier

RTL Nord_Nachrichten_hier

Bericht Pressekonferenz_21.April_hier

mehr Presse_hier

weitere Fotos_hier; fileadmin/Dokumente/AbL_ev/Bewegung/Bilder_Trecker_2.pdf

Hier geht es zu den Reden der Auftakt- und Endkundgebung_den Anfang macht Georg Janßen_hier

Mitmachen: Sammeleinspruch gegen Tomatenpatent

Eigentlich dürfte es Patente auf Pflanzen und Tiere nicht geben, denn Leben ist keine "Erfindung". Aber Agrarkonzerne schaffen es immer wieder, Patente vom Europäischen Patentamt in München erteilt zu bekommen.

Dagegen organisiert die AbL zusammen mit Kein Patent auf Leben u.v.a. Organisationen eine Sammeleinspruch. Setzen Sie mit uns ein deutliches politisches Signal! Unterzeichnen Sie den Einspruch. 

Hintergrund: 2015 erteilte das Europäische Patentamt (EPA) für die Firma Syngenta das Patent EP 1515600 auf Tomaten mit einem hohen Gehalt an sogenannten Flavonolen. Diese gelten als gesundheitsförderlich. Das Patent erstreckt sich auf die Pflanzen, die Pflanzensorten mit den entsprechenden Züchtungsmerkmalen, das Saatgut und die Früchte. Die „Erfindung“ besteht darin, Tomaten aus ihrer Ursprungsregion in Lateinamerika mit hier handelsüblichen Sorten zu kreuzen. Das Europäische Patentrecht verbietet Patente auf Pflanzensorten ebenso wie auf konventionelle Züchtung (Art 53 b, Europäisches Patentübereinkommen).

Alles zum Sammeleinspruch, ein Formular zum Ausdrucken, Unterschreiben und Zurückschicken sowie die Patentschrift finden Sie unter

no-patents-on-seeds.org/de/aktion/sammeleinspruch

Die unterschriebenen Dokumente müssen bis zum 2. Mai 2016 zu der angegebenen Adresse geschickt werden. Über einen Patentanwalt wird der gemeinschaftliche Einspruch eingereicht.

Wir haben es satt- Demonstration 2016

Hier können Sie die viele Reden noch mal hören - viel Spaß!

Auftaktkundgebung

Begrüßung: Georg Janßen (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, AbL)_video

Grußwort: Sabine Toepfer-Kataw (Staatssekräterin für Justiz und Verbraucherschutz)_video

Bienen:Christoph Koch (Berufsimker)-Video

WHES-Jugendorganisationen (Nico Hübner (BundJugend), Elisabeth Freesen (jAbL), Leonie Frey Schaber (Naturfreunde-Jugend), Armane Billesberger (Slow Food Youth))_video

TTIP/CETA: Pia Eberhardt (CEO)_video

Bürgerinitiativen: Claudia Preuss-Überscher (Tierärztin)_video, Carola Freitag/Dirk Max (BI Schweinewind/Tornitz)_video, Michael Wimmer (FÖL)_video

Landwirtschaft & Naturschutz: Olaf Tschimpke (NABU)_video

Milch: Ottmar Ilchmann, konventioneller Milchbauer aus Ostfriesland (AbL/BDM)_video

Gentechnik/Neue Techniken/Patente: Annemarie Volling (Gentechnikfreie Regionen, AbL)_video

Jetzt geht's los! Chris Methmann (Campact)_video

Treckerparade: hier 

 

Bühne Bundeskanzleramt

TTIP/CETA/Umwelt- und Naturschutz: Hubert Weiger (BUND)_video

Globaler Süden: Milch/Recht auf Nahrung: Ibrahim Diallo (Burkina Faso)_video, Biraj Patnaik (Principal Advisor to the Commissioners of the Supreme Court of India für das Recht auf Nahrung (Brot für die Welt/Misereor)_video)

Landwirtschaft & Tierschutz: Thomas Schröder (Deutscher Tierschutzbund)_video

Essen ist politisch: Sarah Wiener (Köchin)_video

Glyphosat: Paul François (Französischer Landwirt, der gegen Monsanto gewonnen hat)_video

TreckerfahrerInnen: Mathias von Mirbach (Landwirt und Kattendorfer Hof), Volker Quade (Landwirt und PROVIEH), Helmut Peters (Landwirt mit konventionellem Ackerbau), Carla Proetzel (konv. Junglandwirtin)_video, Jochen Fritz (Wir haben es satt!)_video

Lesung: Matthias Stührwoldt (Landwirt und Autor)_video

Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft: Michaela Rosenberger (Vorsitzende Gewerkschaft NGG)_gute Besserung

Aktion Butterstulle: Wolfgang Fandrich (Bäckerei Endorphina) und Josef Jacobi (Upländer Bauernmolkerei)

Zukunftslandwirtschaft (Ökolandbau): Christina Henatsch (Gut Wulfsdorf)

Interviewrunde: mit internationalen Bäuerinnen und Bauern der Agricultural Rural Convention (ARC)

Bericht aus Syrien: Julia BarTal und Abdah Al Shaar (15th Garden)

Bäuerliche Landwirtschaft: Rudolf Bühler (BESH)

Moderation auf beiden Bühnen: Tanja Busse/Joyce Möwius

Musik: Rock for Nature mit Rainer von Vielen 

Bäuerinnen und Bauern sind Klimaschützer!

In den Debatten über den Klimawandel wird in einem Atemzug mit der Industrie die Landwirtschaft als Hauptverursacher des Klimawandels genannt. Dabei wird nicht beachtet, dass nicht jede beliebige Form der Landwirtschaft das Klima auf der Erde erwärmt, sondern nur die agrarindustrielle Nahrungsmittelproduktion für die massiven Emissionen die Verantwortung trägt. Bäuerliche Landwirtschaft schützt das Klima sogar, durch lokale Nahrungsmittelerzeugung und Vermarktung, geschlossenen Hofkreisläufe und agrarökologische Anbaumethoden.

Bäuerliche Bildergalerie für Klimaschutz

Eine bäuerliche Fotoaktion anlässlich des Klimagipfels COP21 in Paris 

Klimaapell der Bauernverbände

Im Vorfeld der 21. Internationalen UN-Klimakonferenz in Paris fordern Bäuerinnen und Bauern wirksame Maßnahmen zum Schutz des bedrohten Weltklimas. Denn der Klimawandel gefährdet die Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit weltweit existentiell. Die Bauernverbände überreichen deshalb Bundesumweltministerin Barbara Hendricks einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung. 

Pressemitteilung zur Übergabe Klimaappell.

Statement Prof. Schellnhuber.

Brief von Ulf Allhoff-Cramer an Merkel.

mehr

Bildergalerie: AbL-Kampagne "TTIP und Gentechnik, bleibt uns vom Hof!"

450 Bauernhöfe zeigen Flagge gegen TTIP und Gentechnik

Anlässlich des weltweiten Tages der bäuerlichen Landwirtschaft, 17. April, und des weltweiten Aktionstages gegen TTIP (EU-USA Freihandelsabkommen) am 18. April initiierte die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) eine bundesweite Posterkampagne mit dem Slogan: „TTIP und Gentechnik, bleibt uns vom Hof!“. 

Pressemitteilung

Das US-amerikanische Institut für Landwirtschaft und Handelspolitik (IATP) sowie die Organisation Family Farm Defenders (FFD) haben sich an dieser AbL-Plakataktion beteiligt und Plakate in den USA verteilt. Siehe Bildergalerie oben.


Hintergründe zu TTIP und Landwirtschaft:

Die Auswirkungen der geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und Kanada (CETA) auf die Gentechnikfreiheit, unsere Landwirtschaft und für bäuerliche Betriebe finden Sie im AbL-Hintergrundpapier

hier


Globaler Aktionstag:

Weltweit finden Aktionen zum 18. April statt, die hier gesammelt und dokumentiert werden:

TTIP unfairhandelbar

Auch der 17. April - der internationale Tag des (klein)bäuerlichen
Widerstandes von La Via Campesina
- steht dieses Jahr ganz im Widerstand gegen transnationale Unternehmen und Freihandelsabkommen

zum Aufruf und zu den Aktionen


Aktivitäten der AbL:

  • 12. März, TTIP-Veranstaltung Vogelbergkreis, Oberhessische Zeitung
  • 10./11. April, Training für Campaigner_innen sowie politisch Aktive in Bewegungen, Parteien & Gewerkschaften, Berlin Termine
  • 14. April, TTIP/CETA und Landwirtschaft, Außenwirtschaftsforum in Berlin Termine
  • 17. April, 10:30 Uhr. Pressekonferenz auf dem Milchviehbetrieb: Anneli und Jürgen Wehling, Schulstraße 71, 25368 Kiebitzreihe. Einladung
  • 17. April, 10:30 Uhr. Pressekonferenz und „Faires Milchfrühstück ohne Gentechnik“, Milchviehbetrieb: Peter Habbena, Schoonorther Str. 10, 26736 Krummhörn. Einladung 
  • 17. April. Pressekonferenz auf dem Hof von Manfred Gabler (Oberallgäu) mit Georg Martin (AbL-Bundesvorstand)
  • 17. April, 10:30 Uhr. Pressegespräch im Kuhstall, Themen Milch, TTIP, Ceta und Gentechnik. Betrieb Johanna Böse-Hartje, Groß Eißel 26, 27321 Thedinghausen. Einladung  


Demos mit AbL-Beteiligung:

  • 18.04., 14:00 Kiel - Aktionstag gegen TTIP
  • 18.04., 12:00 Mainz - Rheinland Pfalz gegen TTIP
  • 18.04., 11:00 Nürnberg - Aufruf zur Demo gegen TTIP, CETA, TiSA
  • 18.04., 15:00 Ulm - Aktion: Gemeingut hat Vorrang - STOP TTIP, CETA, TiSA (Global) 
  • 18.04., 11:00 Karlsruhe: Fahrraddemo (mit Trecker und Plakat!) - Die Freihandelsfalle TTIP, CETA, TISA & Co
  • 18. April, 16.00 Uhr:Demo & Menschenkette: Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TISA stoppen! Treffpunkt: "Mall of Shame", Eingang Leipziger Platz, Berlin. 


Fotogalerie

  • Übergabe TTIP-Schild an Chr. Meyer, Milchtagung Hardehausen, Foto
  • TTIP-Poster auf der AMK, Bad Homburg, Foto
  • Hofschild bei Peter Hamel, Foto
  • Pressekonferenz auf dem Milchbetrieb Annelie Wehling, Schleswig Holstein, Foto
  • Pressekonferenz auf dem Biohof-Gabler, Manfred Gabler, Haldenwang (Oberallgäu) von links: von links Georg Martin , Hofbauer Manfred Gabler  sitzend hinten Mdl Thomas Gehring Grün , Mdl Leopold Herz FW Foto 1, Foto 2
  • Pressekonferenz und "Faires Milchfrühstück" auf dem Hof von Peter Habbena in Krumhörn (Niedersachsen) von links: Gerd Lefelmann, attac; Annette Berndt, TTIP-Bündnis Norden; Reiner Saathoff, Anneliese Hitzmann, Ottmar Ilchmann, Udo Hitzmann, Peter Habbena , Foto
  • Pressekonferenz auf dem Milchviehbetrieb Böse-Hartje, Eißel (bei Verden), Foto

Mehr Infos 

Unterschriftenliste: Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!

Aufruf der Zivilgesellschaft an die regierungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union

Jetzt handeln – die Zukunft unserer Ernährung retten!

Die AbL fordert zusammen mit zahlreichen Unterzeichnern eine sofortige Änderung der Ausführungsordnung des Europäischen Patentübereinkommens (EPÜ) und eine Änderung der europäischen Patentgesetze, um Patente auf Pflanzen und Tiere und von diesen gewonnene Lebensmittel sowie auf Züchtungsverfahren, Züchtungsmaterial, Züchtungsmerkmale und Gene zu verbieten. 

Hintergrund ist dass die Große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts (EPA) am 25. März 2015 eine völlig inakzeptable Auslegung der Patentgesetze bestätigt hat: Während Verfahren der konventionellen Züchtung nicht patentiert werden dürfen, sollen Pflanzen und Tiere, die aus einer derartigen Züchtung stammen, dennoch patentiert werden können. Das ist nicht nur widersprüchlich, sondern untergräbt auch die geltenden Verbote im europäischen Patentrecht, welche besagen, dass „Pflanzensorten oder Tierrassen sowie im Wesentlichen biologische Verfahren zur Züchtung von Pflanzen oder Tieren“ nicht patentiert werden dürfen. Jetzt muss die Politik dafür sorgen, dass diese Regelauslegung der europäischen Patentgesetze geändert wird und die bestehenden Verbote im europäischen Patentrecht gestärkt werden. Durch Eure und Ihre Unterschrift und zahlreiches Weiterverbreiten der Unterschriftenliste könnt Ihr / Sie mit helfen, den dazu nötigen Druck weiter aufzubauen! DANKE!

Hier gehts direkt zur online-Unterschriftenliste.

Hier zum Aufruf und zur pdf-Unterschriftenliste!

AbL-Hofschilder und Kampagnenplakat

Die Bäuerinnnen und Bauern gestalten die Debatte um eine andere Agrar- und Handelspolitik aktiv mit. Das kann nun durch das Aufhängen der beiden neuen AbL-Hofschilder aus sehr hatlbarem Aluverbund  "Wir sind ein AbL-Bauernhof" und "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" deutlich gemacht werden. 

Ebenso können bäuerliche Mitstreiter die wetterfesten Plakat "TTIP und Gentechnik, bleibt uns vom Hof!" bestellen.

Bestellen

Gemeinsamer Aufruf der AbL und des Netzwerkes Solidarische Landwirtschaft

Liebe Mitglieder der AbL und des Netzwerkes Solidarische Landwirtschaft, nachdem ihr Euch bei der Herbsttagung 2013 des Netzwerkes SoLaWi in Hausen und bei der Mitgliederversammlung der AbL im November 2013 in Altenkirchen deutlich für eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen unseren Bewegungen ausgesprochen habt, wurde in weiteren Treffen dieser Aufruf ausgearbeitet. Hier sind einige Gründe, Möglichkeiten und konkrete Anknüpfungspunkte zusammengestellt und ein Zeitplan zur Umsetzung.

mehr lesen

Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg

Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg ist ein Zusammenschluss von ökologischen Anbauverbänden, der Natur- und Umweltschutzverbände und Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung in Berlin und Brandenburg, die eine Agrarwende für den Erhalt und Förderung ländlicher Räume, bäuerlicher Landwirtschaft und gesunder Lebensmittel fordern. Die AbL ist Gründungsmitglied.

Mehr Infos

INKOTA-Video: Agrarkonzerne klopfen nicht

Dreister geht’s kaum: Da kommt jemand ungefragt zu Ihnen nach Hause, verpestet Ihr Wohnzimmer, schreibt Ihnen vor, was in Ihrem Kräutergarten zu wachsen hat, was bei Ihnen auf den Tisch kommt und am Ende schmeißt er Sie sogar aus Ihrer Wohnung. Sie wissen nicht, was wir meinen? Dann schauen Sie sich das neue INKOTA-Video an, denn wir sind uns sicher: So dreiste Gäste haben Sie noch nie gesehen! Betroffen sind von diesen Konzernen KleinbäuerInnen und bäuerliche Betriebe im globalen Süden UND im Norden.

Zum Video

Kleinbauernrechte Jetzt!

Unglaublich aber wahr: 50 Prozent der weltweit Hungernden sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Hunger ist ländlich. Und Hunger ist weiblich. 70 Prozent der Hungernden sind Frauen und Mädchen. Der Anteil dieser Bevölkerungsgruppen an den Hungernden ist höher als ihr Anteil an der Bevölkerung. Deswegen setzt FIAN sich für eine Stärkung der Rechte von KleinbäuerInnen durch eine Menschenrechtskonvention ein. Die Bundesregierung hat sich ausdrücklich gegen eine solche Konvention ausgesprochen. Mit dieser Kampagne will FIAN sie von der Notwendigkeit des besonderen Schutzes für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern überzeugen.

Die AbL unterstützt diese Kampagne!

Hintergrundpapier, September 2015

Mehr Infos

Tipps: Widerstand gegen Agrarfabriken

Sie stehen vor der Situation, dass in der eigenen Umgebung oder bei Freunden, Bekannten, Verwandten ein riesiger Stall zur Tierproduktion gebaut werden soll. Welche Möglichkeiten hat man, dagegen vorzugehen? Wie kann man sich informieren? Wer unterstützt einen? Eine Anleitung für die ersten Schritte und den Kontakt zum Experten Eckehard Niemann finden Sie

hier

Mehr Infos zum Thema unter

Weltagrarbericht: Neuauflage Zusammenfassung, Webseite Deutsch und Englisch (global agriculture)

Über 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fassten 2008 im Auftrag der Vereinten Nationen und der Weltbank den Stand des Wissens über die globale Landwirtschaft, ihre Geschichte und Zukunft zusammen. Dieser Weltagrarbericht ist unbequem und alarmierend, warnt vor Irrwegen und zeigt Lösungen auf. 

Aufkleber: Bauernhöfe statt Agrarfabriken

Damit die bäuerliche Zukunftslandwirtschaft mit gesunder Lebensmittelerzeugung nicht untergebuttert wird. Faire Preise für qualitativ hochwertige Lebensmittel gibt es nicht von alleine, dafür braucht es eine breite gesellschaftliche Unterstützung. 

bestellen

Fahne: AbL-Power to the Bauer

Flagge zeigen für die AbL und ihren Anliegen!

Die Fahne kann an einem Stab aufgehängt werden, oder an den zwei Metallösen oben befestigt werden.  

bestellen