01.11.2011

Ostdeutsche Bodenpolitik nach 1990

Grundlage für die industrielle Landwirtschaft in Deutschland Die ostdeutsche Bodenpolitik nach 1990 ist zentral für die Agrarstrukturentwicklung in ganz Deutschland, für das Zurück drängendes landwirtschaftlichen Mittelstandes, der bäuerlichen Landwirtschaft. Dies hat weitreichende Konsequenzen. Vor dem Verbot im Frühjahr 2009  lagen mehr als 95% der beantragten Flächen für genetisch verändertenMaisanbau in Ostdeutschland. Die ostdeutsche Bodenpolitik hat aberauch weitere weitgehende Konsequenzen für die dortigenAgrarstrukturen. Sie ist Basis für die Errichtung der größten industriellen Tierhaltungsanlagen in Deutschland. Die geplante und genehmigte 10.000- Sauenanlage in Alt-Tellin, Vorpommern, konnte unter andere

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06.06.2011

Für eine nachhaltige, dezentrale und regionalverträgliche Biogaserzeugung in bäuerlichen Strukturen

Über Umfang, Ausgestaltung und Zukunft der Erzeugung von Biogas (Agrogas) gibt es eine heftige gesellschaftliche und auch inner-landwirtschaftliche Debatte. Sie bezieht sich vor allem auf den massiven Einsatz von Mais in den Anlagen und die Folgen des steigendenMaisanbaus auf Region, Landschaft, Boden und Grundwasser. Auf dem Prüfstand steht aberauch die Ausgestaltung der staatlichen Förderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - vor allem hinsichtlich der Steuerungswirkungen durch die jeweiligen Höhen der Einspeisevergütung, der Begünstigung unterschiedlicher Größen von Biogasanlagen und einer undifferenzierten Förderung Nachwachsender Rohstoffe (Nawaros), mit der Mais,Getreide-Ganzpflanzensilage oder Zuckerrüben begü

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15.11.2010

Ausverkauf der ostdeutschen Landwirtschaft

Oder wer lockt die Investoren von außen an? Ausverkauf der ostdeutschen Landwirtschaft- oder wer lockt die Investoren von außen an? Fast wie aus dem Nichts haben regionale und überregionale Medien seit Oktober 2010 die Klage über den Ausverkauf ostdeutscher landwirtschaftlicher Flächen an externe, nicht ortsansässige Investoren als Thema entdeckt. Der NDR in Schwerin, der MDR, die Berliner Zeitung, die taz, das ARD- Magazin Plusminus, der WDR in Köln, die Tagesthemen des ARD oder der Spiegel interessieren sich auf einmal für Ausverkauf (nicht zu vergessen die konzertierte Kampagne derregionalen Tageszeitungen), nachdem dieser im Osten schon seit einem Jahrzehnt wenig verdeckt stattfindet. Was schon 2008 beschrieben wurd

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01.09.2008

Nehmt und euch wird gegeben

Das ostdeutsche Agrarkartell„ Nirgends haben die Führungskader der DDR die Wende so unbeschadet überstanden wie auf dem Lande. In vielen Dörfern herrschen noch immer die Chefs der alten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften. Die kleinen Bauern wurden ausgetrickst und ausgenommen, mit Hilfe und zugunsten alter Seilschaften. … Mitglieder der alten Bauernpartei besetzen auch heute noch Schlüsselpositionen, vor allem in den Landwirtschaftsministerien der neuen Länder. Tatkräftig haben sie mitgeholfen, daß die alten LPG-Chefs sich riesige Güter aneignen konnten: Warnungen werden ignoriert, Kritiker gefeuert“.  «der spiegel» 24/1995 Was der Spiegel 1995 in einer Titelgeschichte schon andeutete,hat s

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