Mitgliedschaft & Spenden

Die Arbeit für eine bäuerliche Landwirtschaft

unterstützen Sie hier

Presse

29.03.17

Breite Verbände-Plattform fordert neue Agrarpolitik

27.03.17

Jetzt handeln: Bauern und Zivilgesellschaft gemeinsam für eine bäuerliche Zukunftslandwirtschaft

Unabhängige Bauernstimme

Mensch Macht Milch

Kampagne

Handelsbündnis

22.10.2015

Meldung

Deutschland bei opt/out „besonders gründlich“

Deutschland hat – wie 16 weitere EU-Mitgliedstaaten – bei 8 GV-Maissorten, die in der Zulassung sind, beantragt, dass das gesamte Hoheitsgebiet von der geplanten europäischen Anbauzulassung ausgenommen wird. Zusätzlich führt es alle 16 Bundesländer auf. Anders als andere Mitgliedstaaten führt Deutschland inhaltliche Begründungen auf. So ist laut BMEL „der Anbau des GV-Maises unvereinbar mit der in Deutschland üblichen Ackernutzung. Er würde negative Folgen für den Anbau von konventionellem und ökologischem Mais haben. Mit dem Anbau des GV-Maises steigt das Risiko, dass heimische landwirtschaftliche Erzeugnisse einschließlich des konventionellen und ökologischen Maissaatguts mit GV-Maisbestandteilen verunreinigt werden. Diese Risikoerhöhung soll nicht eintreten. Zusätzliche Kontrollen heimischer landwirtschaftlicher Erzeugnisse auf GV-Maisbestandteile, die bei einem Anbau des GV-Maises erforderlich und zu einer Erhöhung von Kontrollaufwand und -kosten führen würden, sollen vermieden werden.“ Damit benennt das BMEL bundesweite Verbotsgründe, die sie bislang nicht als rechtssicher angesehen hat. Deutschland ist auch der einzige Mitgliedstaat, der den Anbau der betroffenen GV-Maissorten zu Forschungszwecken ausdrücklich erlauben will.

Aktuelle Infos, welche Mitgliedstaaten opt/out nutzen wollen und die Reaktionen dazu findet sich  hier.