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Presse

23.05.16

AbL wirft Molkerei DMK Irreführung vor

20.05.16

Höfesterben stoppen - Mengen reduzieren statt Bauern ruinieren

Unabhängige Bauernstimme

Mensch Macht Milch

Kampagne

Handelsbündnis

Hintergründe

05-2016: Höfesterben stoppen - Mengen reduzieren statt Bauern ruinieren

Foto: Annemarie Volling

Aktion und Übergabe der Erklärung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)

Hannover/Hamm 20.05. 11:00 Uhr         Derzeit sitzt der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer mit den Vorständen der norddeutschen Molkereien zusammen, um über mögliche Maßnahmen zur Milchkrise zu diskutieren.

Mit einer Aktion hat die AbL heute morgen die TeilnehmerInnen des Krisengipfels begrüßt, um darauf hinzuweisen, dass die Lage auf den Milchhöfen katastrophal ist und die AbL jetzt wirksame Ergebnisse und Maßnahmen der Mengenreduzierung fordert. Dazu wurde ein sehr großes Paar leerer Gummistiefel als Symbol des Höfesterbens und eine Milchkanne vor das Ministerium gestellt. 

AbL-Erklärung an Meyer  hier (62 KB)

 

02-2016: Fakten zur Milchkrise

Foto: Thomsen
Foto: AbL

Der Milchmarkt steckt in einer tiefen Krise. Die Erzeugerpreise sind bundesweit 10 bis 15 Cent unter den Gestehungspreisen. Ursache ist ein Überangebot an Milch auf dem EU-Markt bei stagnierender EU-Nachfrage und sinkender internationaler Nachfrage. Dennoch agiert die Politik weiterhin im Sinne exportorientierter Molkereien und Verbänden, die agrarindustrielle Interessen vor den Interessen der Bäuerinnen und Bauern stellen.

Größte Molkerei DMK soll jetzt vorangehen und einen Brems-Bonus einführen.  Pressemitteilung (120 KB)

In Edewecht im Oldenburger Land blockieren am Montag, 22. Februar,  Milchbauern mit 30 Treckern die Zufahrt zum dortigen Werk der größten deutschen Molkerei, dem Deutschen Milchkontor (DMK). 

Gesellschaftliche Solidarität mit Milchbauern: Gemeinsamer  Verbändebrief. (277 KB)

Die AbL initiierte einen deutschlandweiten ersten  Bauernprotest vor der größten deutschen Molkerei.

Für die Bundestagsanhörung im März erarbeitete die AbL eine  Stellungnahme (613 KB), die die Hintergründe zum Thema aufgedeckt.

 Forderungen der AbL.

Auswirkungen der massiven EU-Milchexportstrategie auf arme Länder.

 Milchbeschlüsse (28 KB) der AMK in Fulda, Oktober 2015, und  Kommentar (23 KB) von Ottmar Ilchmann (AbL stellvertretender Bundesvorsitzender).

Deutsche und französische Milcherzeuger  solidarisieren (223 KB) sich.

Artikel im  Kritischen Agrarbericht (2015) (407 KB): (Interview mit Ottmar Ilchmann) und Globaler Gigantismus (Eckard Niemann) 

 Daten der EU-Kommission.

01-2016: Wir haben es satt! 130 Traktoren, 23.000 Teilnehmer

Schulterschluss von Bauern und Verbrauchern: Starkes Signal gegen Agrarindustrie

23 000 Menschen demonstrieren in Berlin für bäuerliche Zukunftslandwirtschaft

Trotz eisiger Temperaturen und angeführt von 130 Traktoren – so viele wie nie zuvor – haben heute 23 000 Bauern und Verbraucher gemeinsam in Berlin für eine Agrarwende demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern“ zogen sie zum Bundeskanzleramt und forderten von der Bundesregierung die Weichen für eine bäuerliche und ökologischere Zukunftslandwirtschaft zu stellen. Bauern, Imker, Tier- und Naturschützer, Aktive in der Entwicklungszusammenarbeit, Lebensmittelhandwerker und Köche demonstrierten für Bauernhöfe, die umwelt- und klimafreundlich wirtschaften, damit das Recht auf Nahrung weltweit sichern, starke Strukturen im ländlichen Raum erhalten, artgerechte Tierhaltung verwirklichen, gentechnikfrei arbeiten und deren Grundsatz fairer Handel ist.

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Ein Video der Treckerparade  hier

Die Reden finden Sie hier

11-2015: Milchtagungen Nord- und Süddeutschland

Die Auseinandersetzung um die aktuelle Milchpolitik wird von einer starken Bewegung auf der Straße begleitet. Seit Monaten protestieren Milchbäuerinnen und -bauern in Deutschland und europaweit gegen den Verfall der Erzeugerpreise und dafür, dass die Politik handeln muss. Zivilgesellschaftliche Gruppen stellen sich hinter die Forderungen der Milchbauern. Die AbL veranstaltete mit vielen Partnern 2 regionale Milchtagungen "Zerstörerische Strategie - Billiger Rohstoff Milch. Weiter so, geht nicht! Neue Wege in der Milchpolitik", am 19. November in Aichstetten, Baden-Württemberg, und am 24. November Westerstede, Niedersachsen.

Die Podiumsdiskussion in Westerstede ist auf  Youtube zu sehen.

Vortrag von Prof. Rainer Buchwald zu Artenvielfalt und Grünland auf  Youtube.

Pressemitteilung  Aichstetten (64 KB) und  Westerstede (65 KB).

Den Vortrag der indischen Gastrednerin Sagari Ramdas finden Sie hier.

08-2015: Sternfahrt der Milchbäuerinnen und Bauern

Weitere Bilder von der Staffelfahrt finden sich  hier oder  hier.

 

01-2015: 50.000 Menschen/ 90 Trecker / Erfolgreiche Demo

17. Januar 2015: Demo wir haben es satt.

Voller Erfolg! 90 Traktoren aus ganz Deutschland auf der Demo "Wir haben es satt" in Berlin. Insgesamt 50 000 Teilnehmer fordern den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Dafür faire Preise für die BäuerInnen, Menschrecht auf Nahrung weltweit und vieles mehr. Bauern und Verbraucher gehen vereint für eine Agrarwende auf die Straße.

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06-2014: Aktualisierte Faktensammlung und Studie "System billiges Schweinefleisch"

Studie: System billiges Schweinefleisch – Folgen der europäischen Exportindustrie für bäuerliche Strukturen in Deutschland und Bedeutung für Entwicklungsländer.

Herausgeber der Studie ist die AbL. Unterstützer sind Brot für die Welt und Misereor.

 Zum selber drucken... (1.4 MB)

 Aktualisierte Faktensammlung, Juni 2014... (419 KB)

Korrektur: In der Zusammenfassung der Studie hat sich ein Schreibfehler eingeschlichen. Auf Seite 8 heißt es, „In der EU ist Deutschland mit 637,57 Millionen Tonnen (…) größter Exporteur von Schweinefleisch.“ Es handelt sich um 637,57 Tausend Tonnen Schweinefleisch, wie in der Studie selbst an mehreren Stellen richtig dargestellt wird. 

01-2014: 30.000 Menschen demonstrieren für eine andere Agrarpolitik

30 000 Menschen fordern: Stoppt Agrarindustrie!

Die wachsende „Wir haben es satt!“-Bewegung demonstriert für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft und gutes Essen

Berlin, 18. Januar 2014 | Angeführt von hunderten Bäuerinnen und Bauern und 70 Traktoren zogen heute 30 000 Menschen vor das Kanzleramt in Berlin. Die DemonstrantInnen forderten von Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel einen Kurswechsel in der Agrarpolitik. Statt weiterhin „Klientelpolitik für die Agrarindustrie“ zu betreiben, solle sich die Bundesregierung für eine soziale, tiergerechte und ökologische Agrarwende einsetzen.  

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01-2013: Wir haben es satt

Großdemonstration in Berlin fordert Abkehr von Agrarindustrie

Am 19. Januar demonstrierten 25 000 Menschen für eine neue Landwirtschaftspolitik in Berlin. Die Demonstranten erwarten von Kanzlerin Merkel ökologische und soziale Reformen in der Landwirtschaft

Fotos, Videos und mehr zur Demo  hier...

 

12-2012 Hintergründe zur GAP-Reform

Abschaffung der gestaffelten Modulation – Kürzungen bei Kleinbetrieben zugunsten von Großbetrieben 

Die Bundesregierung fordert für die aktuelle Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU u.a. die Abschaffung der bestehenden (gestaffelten) Modulation. Diese Modulation ist mit den Beschlüssen über die EU-GAP-Reform von 2003 für alle Mitgliedstaaten verbindlich eingeführt worden (vorher gab es eine fakultative Modulation, u.a. in Deutschland).

 Zur Hintergrundinfo (79 KB)

12-2012 Tagungsbroschüre der AbL

„Agrarindustrie oder Garten der Metropolen?“

2. Landesweite Tagung, 10. Oktober 2012 Ludwig-Bölkow-Haus in Schwerin

 Broschüre (3.6 MB)

01-2012 Demo: Wir haben es satt

Demo „Wir haben es satt“: 23000 Menschen verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik

Berlin, 21.01.2012 | 23000  Menschen haben heute in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche ökologische Zukunftslandwirtschaft demonstriert. VerbraucherInnen, Umwelt- und TierschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern sowie entwicklungspolitische Gruppen zogen unter dem Motto „Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ zum Kanzleramt und verlangten von Bundeskanzlerin Merkel eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Die Veranstalter werfen der Bundesregierung vor, bei der Reform der EU-Agrarpolitik bislang Steigbügelhalter für die Agrarindustrie zu sein, statt die Forderungen der Zivilgesellschaft durchzusetzen. Die Agrarzahlungen müssten an ökologische, soziale und Tierschutzkriterien gekoppelt und für Großbetriebe gedeckelt werden. Sämtliche Subventionen für den Agrarexport seien zu stoppen. Zu der Demonstration hatte ein Bündnis aus über 90 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt-, Tier-,   Verbraucherschutz und Entwicklungszusammenarbeit. 

Fotos: Thomsen

01-2012 Hallo, Herr Kommissar!

Am 20.1. war EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos zu Gast bei "Meine Landwirtschaft" und stellte sich auf dem Dach des ICC unseren Fragen und der Kritik. Klimawandel, Hunger und Spekulation, globale Gerechtigkeit, natürliche Vielfalt, gesunde Ernährung, die Existenz von Millionen Landwirten stehen auf dem Spiel. Werden die Vorschläge des Kommissars zur Agrar-Reform 2014 ihrem Anspruch „öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen“ gerecht? Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Debatte zu beteiligen.

Veranstalter: Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und die EU-Allianz ARC2020

Mit dabei: Hubert Weiger (BUND), Romuald Schaber (BDM), Kerstin Lanje (Misereor), Ursula Hudson (Slow Food), F-W. Graefe zu Baringdorf (AbL), Astrid Goltz (campact), Samuel Feret (PAC 2013, France), Jungbäurinnen und viele mehr. Moderation: Benny Haerlin (ARC 2020, Zukunftsstiftung Landwirtschaft) 

Fotos: Thomsen

01-2012 AbL zur landwirtschaftlichen Sozialversicherung

Stellungnahme der AbL zum Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Organisation der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV-Neuordnungsgesetz – LSV-NOG) – Drucksache 17/7916. Auf der Anhörung war der stellvertretende Bundesvorsitzende der AbL, Bernd Schmitz, vertreten.  

 Stellungnahme (78 KB)

04-2011 Sechs Eckpfeiler für eine klima- und energiesichere Zukunft

Seit vielen Jahren engagieren sich Bäuerinnen und Bauern in der Anti-Atomkraftbewegung. Die Katastrophe in Japan hat die AbL veranlasst, folgendes Positionspapier zu unterstützen.  Zum Papier (1.2 MB)

01-2011 Bundesweite Kampagne - Meine Landwirtschaft

Pressekonferenz mit AbL-Vorsitzenden Graefe zu Baringdorf (5.v.li.). Foto: Gehrmann

Kurz nach der Demonstration "Wir haben es satt" startete die bundesweite Kampagne: Meine Landwirtschaft - unsere Wahl. Die AbL ist Mitinitiatorin der Bürger-Kampagne für eine neue Landwirtschaftspolitik. Ansprechpartner:

Berit Thomsen, 02381-9052172

Ulrich Jasper, 02381-9053171

 Zur Homepage

 

 

Auf europäischer Ebene ist eine ähnliche Bewegung von BäuerInnen und zivilgesellschaftlichen Gruppen gestartet. Nyéléni-Forum zur Ernährungssouveränität. Mehr

01-2011 Dokumentation der Demo "Wir haben es satt"

22.000 Menschen haben am 22. Januar in Berlin für eine andere EU-Agrarpolitik demonstriert. Die Onlinezeitung focus.de sprach von einer "größten Demonstration dieser Art". Die AbL war Mitveranstalter von "Wir haben es satt" und viele Bäuerinnen und Bauern haben sich auf nach Berlin gemacht.

Fotos: Ulrich Jasper, Unabhängige Bauernstimme.

09-2009 Weißes Bündnis für neue Milchpolitik

Gemeinsames Papier: Weißes Bündnis. Landwirte kämfpen jetzt gemeinsam mit Umweltschützern, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisation sowie Tierschützern und die AbL für höhere Milchpreise  mehr... (502 KB)

10-2008 Therapie nicht verschieben

Prüfung der EU-Agrarpolitik (Gesundheitscheck): Notwendige Therapie nicht verschieben!  Diagnose der EU-Agrarpolitik unbestritten  (44 KB)15 Verbände fordern Konsequenzen jetzt. Bundesregierung muss Blockade beenden

06-2007 Strategie billige Milch

Milchmarktpolitik:  Strategie billige Milch (1.1 MB) EU-Exporte auch ohne Ausfuhrerstattungen auf Kosten von Bauern in Nord und Süd. Herausgeber der Studie: AbL und Misereor. Autor: Berit Thomsen

11-2005 Chancen zur Staffelung

Qualifizierung der Agrarzahlungen:  Die soziale Anbindung der Prämien-Zahlungen an den Faktor Arbeit jetzt durchsetzen! (89 KB) Aufruf des Bundesvorstands