16.04.2018

Verbände-Plattformen aus Frankreich und Deutschland fordern eine nachhaltigere, solidarischere und gerechtere Reform der EU-Agrarpolitik

Berlin/Paris, 16.04.2018. Aus Anlass des EU-Agrarministerrates am heutigen Montag, 16.04.2018, und in Erwartung der Kommissionsvorschläge zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU haben Verbände-Bündnisse aus Deutschland und Frankreich ihre Forderungen zur Zukunft der EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2020 formuliert. Sie erwarten von den Ministerinnen und Ministern, dass sie sich in Brüssel für eine grundlegende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik einsetzen. Die neue EU-Agrarpolitik müsse echte Lösungen für die ernsthaften Probleme bei der Entwicklung bäuerlicher Betriebe sowie beim internationalen Agrarhandel, in den Bereichen Umwelt-, Natur- und Tierschutz, Ges

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15.03.2018

Plattform-Verbände fordern: Neue EU-Agrarpolitik muss gesellschaftlichen Mehrwert bringen

Für Umwelt, biologische Vielfalt, Tierschutz und wirtschaftliche Perspektiven für bäuerliche Betriebe und ländliche Gemeinschaften Eine breite Verbände-Plattform aus Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik und Tierschutz fordert in einer gemeinsamen Stellungnahme eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik (GAP): Gelder zur Honorierung gesellschaftlicher Leistungen nutzen; Marktkrisen durch Regeln vermeiden; internationale Verantwortung übernehmen; Vielfalt der Betriebe erhalten und ausbauen! Verbändeposition zur GAP Am 29.11.2017 hat die EU-Kommission in ihrer Mitteilung "Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft" Lei

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09.01.2018

Plattformpapier der Initiative „Konzernmacht beschränken“

Konzerne wie Bayer, Google und VW verfügen über viel Marktmacht. Großkonzerne haben größtenteils Niederlassungen in Steueroasen, um sich vor Steuerzahlungen zu drücken. Mega-Fusionen, vielfach finanziert durch Banken und Investmentgesellschaften, erhöhen enorm die Marktkonzentration. Je höher der Marktanteil eines Konzerns, desto höher auch seine Macht gegenüber Zulieferern, Herstellern, Erzeugern und Kunden. Diese Nachfragemacht ist genauso problematisch wie die Macht von Monopolisten oder Oligopolen. Wenn sich sehr wenige Konzerne die Märkte aufteilen, steigt das Risiko von Preisabsprachen, Kartellbildung und anderen Formen des Missbrauchs. Besonders

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01.01.2018

Proposal for a fair EU agricultural policy after 2020

Align EU agricultural policy with quality Europe's Common Agricultural Policy faces the great challenge of reconciling society and agriculturefor the benefit of all. For decades, agricultural policy has mainly focused on pushing the internationalcompetitiveness of the food industry. The goal of world market leadership pushed aside societalconcerns for a transparent quality-production, which is fair to environment, climate and animals andpushed hundreds of thousands of farms in economic exits. EU subsidies such as the flat-rate payments per hectare, which are granted indefinitely per farm byMember States such as Germany and which do not take into acco

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01.01.2018

Vorschlag für eine gerechte EU-Agrarpolitik nach 2020

Leistungen bäuerlicher Betriebe honorieren. Direktzahlungen mit Punktesystem qualifizieren. Mit Marktregeln Krisen vermeiden und Qualität stärken. 2. Auflage Europas Gemeinsame Agrarpolitik steht vor der großen Aufgabe, Gesellschaft und Landwirtschaft wieder in Übereinstimmung zu bringen, zum Wohle aller. Seit Jahrzehnten ist die Agrarpolitik in der Hauptsache darauf fixiert, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Ernährungswirtschaft zu puschen. Das Ziel der Weltmarktführerschaft drängte die gesellschaftlichen Anliegen nach einer umwelt-, klima-, tiergerechten sowie transparenten Qualitätserzeugung beiseite und Hunderttausende bäuerliche Betrie

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06.09.2017

Umbau in der Schweinehaltung. Zeit zu handeln

Tier- und Umweltschutz mit wirtschaftlicher Perspektive für bäuerliche Betriebe verbinden.Nutztierstrategie konkret Die Schweinehaltung steht vor großen und teuren Veränderungen. In unserer Gesellschaft hat sich die Gewichtung der Anforderungen an die Art und Weise der Schweinehaltung in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Der Tierschutz, die Unversehrtheit und das Wohlergehen der Tiere und die Möglichkeit, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben, sind neben dem Umweltschutz zu bestimmenden Grundanforderungen geworden. Sie decken sich zwar mit bäuerlicher Wertsetzung und Verantwortlichkeit im Umgang mit dem Tier. Aber für die heute praktizie

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01.03.2017

Für eine gesellschaftlich unterstützte Landwirtschaftspolitik

EU-Agrarpolitik für eine Qualitätsstrategie umbauen Mit dem vorliegenden Papier rufen die unterzeichnenden Verbände und Organisationen zueinem grundlegenden Strategie- und Politikwechsel in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)der Europäischen Union und deren Umsetzung in Deutschland auf. Die Verbände aus den unterschiedlichen Bereichen des Umwelt- und Naturschutzes, der Landwirtschaft, des Tierschutzes und der Entwicklungspolitik sind besorgt angesichts der tiefgreifenden Krisen, in denen sich große Teile der Landwirtschaft befinden, sie äußern ihre gemeinsame Kritik an der bestehenden Agrarpolitik der EU und der Bundesregierung und formulieren Grundlin

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03.02.2017

Diskussionspapier zum Thema Wolf

Der Wolf war seit Anbeginn integraler Bestandteil weiter Teile der Kulturlandschaft Mitteleuropas, welche aber ebenso geprägt ist durch Kühe, Schafe, Ziegen und Geflügel auf der Weide. Durch zunehmende Übergriffe des Wolfes auf Weidetiere stellen sich nun neue Fragen - in diesem Zielkonflikt steht die "Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V." (AbL) grundsätzlich auf der Seite der Weidetierhalter, denn unstrittig ist: Weidehaltung ist, speziell für Wiederkäuer, die einzig artgerechte Haltungsform. Und: Weidehaltung erhält und pflegt ökologisch wertvolles Grünland und die dort vorhandene Artenvielfalt, zudem erfreut sie sich hoher g

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01.10.2016

Brief zum Diskussionspapier „Biobäuerliche Agrarkultur im 21. Jahrhundert“

Mit Freude und großem Respekt haben wir das Diskussionspapier „Biobäuerliche Agrarkultur im 21.Jahrhundert“ des „Freisinger Kreises“ – eingelegt im letzten Bioland Fachmagazin – gelesen.Insbesondere da es, genau wie das von der AbL im März 2015 herausgegebene Papier „BäuerlicheLandwirtschaft ist unsere Zukunftslandwirtschaft“, neben ökologischen und ökonomischenFragestellungen, auch soziale und strukturelle Aspekte ins Zentrum der Diskussion stellt. Wir haltendas Papier deswegen für eine sehr viel geeignetere Diskussionsgrundlage zur Weiterentwicklung desÖkolandbaus als beispielsweise das Papier „Bio 3.0“. Es ist ermutigend zu sehen, dass die AutorenLa

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31.08.2016

AbL-Vorschlag für eine nachhaltige Reform der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik nach 2020

Seit Jahrhunderten kommen der Landwirtschaft vielerlei Aufgaben und Funktionen zu: die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen und gesunden LebensmittelnSchutz und Pflege der Kulturlandschaftenartgerechte Haltung von NutztierenSchutz des Trinkwassers, der Bodenfruchtbarkeit, der ArtenvielfaltBeitrag zu den Wirtschaftskreisläufen in den ländlichen RegionenBeitrag zu dezentraler Besiedelung der ländlichen Räume sowie zu deren sozialen und kulturellen Lebendigkeit. Je mehr die Konzentration von landwirtschaftlichen Betrieben zunimmt und die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen erfolgt, desto m

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01.06.2016

Klimasmarte Landwirtschaft – nein danke! Für

Für eine sozial-ökologische Agrarwende statt gefährlicher Scheinlösungen Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen sind die Ursache einer beispiellosen Klimaerhitzung auf der Erde. Unser sensibles Klimasystem droht vollständig aus den Fugen zu gera-ten. Kaum ein Bereich wird dabei vor so große Herausforderungen gestellt wie die Landwirtschaft. In Folge des Klimawandels nehmen die Risiken für Wasserversorgung, Bodennutzung und Ernährungs-sicherheit immer weiter zu – vor allem an den Brennpunkten des Hungers, wie etwa Subsahara-Afrika und Südasien. Sehr bedrohlich sind ebenso die Entwaldung, der Verlust der biologischen Vielfalt, der Einsatz

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01.02.2016

AbL-Position zu Glyphosat

Glyphosat ist der Wirkstoff des weltweit meistverkauften Total- bzw. Breitbandherbizids. Bekannt ist es unter dem Handelsnamen Roundup. In Deutschland werden rund 6.000t Glyphosat in der Landwirtschaft - auf 40% der Ackerfläche - sowie Kleingärten und öffentlichen Flächen eingesetzt. Glyphosat wird über die grünen Pflanzenteile aufgenommen und führt zum Tod der Pflanze. Es wirkt gegen ein- sowie zweikeimblättrige Pflanzen. Glyphosat-resistente Gentechnik-Pflanzen sterben beim Einsatz des Wirkstoffes nicht ab. Siehe Postionspapier

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01.10.2015

Billiges Milchpulver für die Welt

Milchpulver Krise Entwicklungsländer Burkina Faso Afrika

Das Auslaufen der EU-Milchquote und die Milcherzeugung und -exporte in Deutschland und der EU Agrarpolitik und Milchwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union setzen auf Exporte für den Weltmarkt, um weiteres Wachstum im Milchsektor zu ermöglichen. Standardisierte Massenprodukte wie Milchpulver und Molkepulver machen allerdings über 60 Prozent der Exporte aus. Hier findet der Wettbewerb vor allem über den Preis statt. Deshalb lassen sich Erzeugerpreise, die eine bäuerliche Milchwirtschaft mit Ihren Vorteilen für ländliche Entwicklung, biologische Vielfalt und Tourismus erfordert, mit dieser Strategie nurin Ausnahmefällen erzielen. Exporte, d

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23.03.2015

Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung „Instrumente für Krisenintervention und -management auf dem Milchmarkt“

Zunächst weisen wir darauf hin, dass die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in den 1980er Jahren den bäuerlichen Widerstand gegen die Einführung der Milchquote angeführt hat. In der von ihr mit gegründeten und koordinierten „Interessengemeinschaft gegen die Milchmengenkontingentierung“ verbündeten sich viele regionale Bauerngruppen, darunter auch viele Landjugend-Gruppen. Die AbL kritisierte die Einführung der Milchquote vor allem deshalb, weil diese Milchquote die kleineren und mittleren Milchviehbetriebe benachteiligte, während sie die stark ins Wachstum gegangenen Betriebe nachträglich absicherte. Als die Quote dann zum 1. April 198

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Artikel aus der Bauernstimme

05.05.2017

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