Mehr zu fairem Welthandel
Die Arbeit der AbL
Welthandel bäuerlich gestalten
Die Agrarverhandlungen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) haben bisher wichtige ökologische, soziale und kulturelle Dimensionen der Landwirtschaft in Nord und Süd ausgeklammert. Zukunftsfähige Handelsvereinbarungen, die von der Bevölkerung unterstützt werden, müssen diese Dimensionen einschließen. Handelsregulierungen, mit denen lokale und regionale Märkte gestärkt und nachhaltige Lebensmittelerzeugung und Sicherheit gewährleistet werden, dürfen nicht länger aus den Verhandlungen als "nicht handelsbezogene Aspekte" ausgegrenzt werden. Deshalb fordert die AbL von der deutschen und europäischen Politik, dass sie das Konzept des
"Qualifizierten Marktzugangs" (PDF-Dokument, 73 KB) in allen Verhandlungen um Regeln zum Welthandel einbringen. Mehr...
Agrarpolitik neu ausrichten
Neben fairen Regeln im internationalen Agrarhandel ist auch eine Neuorientierung der EU-Agrarpolitik notwendig. Die Weltmarktorientierung der europäischen Landwirtschaft, wie sie zurzeit von der Politik massiv vorangetrieben wird, führt zu einem Preisdruck und damit zur Verdrängung der bäuerlichen Landwirtschaft in Deutschland und Europa. Gleichzeitig können Kleinproduzenten in Entwicklungsländern nachweislich nicht mit Billigimporten etwa aus der EU konkurrieren und werden dadurch in die Armut gedrängt. Die AbL ist überzeugt, dass die Welternährung nur gesichert werden kann, wenn die Politik vom Kurs der Weltmarktorientierung abdreht und stattdessen Konzepte aufnimmt, die eine bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland, Europa und weltweit stärken. Mehr...
Mit Verbündeten arbeiten
Mit diesen Forderungen und Ansätzen stehen die Bäuerinnen und Bauern der AbL nicht alleine da. Vielmehr ist im Rahmen mehrere Projekte im direkten Dialog zwischen BauernvertreterInnen aus Entwicklungsländern und Bäuerinnen aus Deutschland deutlich geworden, dass trotz der Unterschiede die Gemeinsamkeiten überwiegen und die Betroffenen aus aller Welt haben
gemeinsame Forderungen (PDF-Dokument, 279 KB) entwickelt. Außerdem arbeitet die AbL in Deutschland auch mit Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen zusammen und agiert gemeinsam zu tagespolitisch akutellen Anlässen.
Kontakt
Berit Thomsen
Bahnhofstraße 31
59065 Hamm
Telefon: 02381-90-53-172
Email:
thomsen[at]abl-ev.de


