Mitgliedschaft & Spenden

Die Arbeit für eine bäuerliche Landwirtschaft

unterstützen Sie hier

Presse

29.03.17

Breite Verbände-Plattform fordert neue Agrarpolitik

27.03.17

Jetzt handeln: Bauern und Zivilgesellschaft gemeinsam für eine bäuerliche Zukunftslandwirtschaft

Unabhängige Bauernstimme

Mensch Macht Milch

Kampagne

Handelsbündnis

Die Arbeit der AbL

Welthandel bäuerlich gestalten

Die Agrarverhandlungen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) haben bisher wichtige ökologische, soziale und kulturelle Dimensionen der Landwirtschaft in Nord und Süd ausgeklammert. Zukunftsfähige Handelsvereinbarungen, die von der Bevölkerung unterstützt werden, müssen diese Dimensionen einschließen. Handelsregulierungen, mit denen lokale und regionale Märkte gestärkt und nachhaltige Lebensmittelerzeugung und Sicherheit gewährleistet werden, dürfen nicht länger aus den Verhandlungen als "nicht handelsbezogene Aspekte" ausgegrenzt werden. Deshalb fordert die AbL von der deutschen und europäischen Politik, dass sie das Konzept des  "Qualifizierten Marktzugangs" (73 KB) in allen Verhandlungen um Regeln zum Welthandel einbringen.

Bilaterale Handelabekommen

Die Verhandlungen in der WTO stocken. An deren Stelle schießen derzeit  bilaterale Handelsabkommen wie Pilze aus den Boden. Diese Abkommen gehen weit über das hinaus, was in der WTO diskutiert wurde. Wegen dem geplanten Abkommen zwischen der EU und den USA und der EU und Kanada hat sich, auch auf Initiative der AbL, das Bündnis "Unfairhandelbar" gegründet. Mehr Infos.

Agrarpolitik neu ausrichten

Neben fairen Regeln im internationalen Agrarhandel ist auch eine Neuorientierung der EU-Agrarpolitik notwendig. Die Weltmarktorientierung der europäischen Landwirtschaft, wie sie zurzeit von der Politik massiv vorangetrieben wird, führt zu einem Preisdruck und damit zur Verdrängung der bäuerlichen Landwirtschaft in Deutschland und Europa. Gleichzeitig können Kleinproduzenten in Entwicklungsländern nachweislich nicht mit Billigimporten etwa aus der EU konkurrieren und werden dadurch in die Armut gedrängt. Die AbL ist überzeugt, dass die Welternährung nur gesichert werden kann, wenn die Politik vom Kurs der Weltmarktorientierung abdreht und stattdessen Konzepte aufnimmt, die eine bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland, Europa und weltweit stärken. Mehr...

Mit Verbündeten arbeiten

Mit diesen Forderungen und Ansätzen stehen die Bäuerinnen und Bauern der AbL nicht alleine da. Vielmehr ist im Rahmen mehrere Projekte im direkten Dialog zwischen BauernvertreterInnen aus Entwicklungsländern und Bäuerinnen aus Deutschland deutlich geworden, dass trotz der Unterschiede die Gemeinsamkeiten überwiegen und die Betroffenen aus aller Welt haben  gemeinsame Forderungen (279 KB) entwickelt. Außerdem arbeitet die AbL in Deutschland auch mit Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen zusammen und agiert gemeinsam zu tagespolitisch akutellen Anlässen.

Kontakt

Berit Thomsen

Bahnhofstraße 31

59065 Hamm

Telefon: 02381-90-53-172

Email:  thomsen[at]abl-ev.de