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Die Arbeit für eine bäuerliche Landwirtschaft

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Presse

20.09.16

Die Agrarsozialpolitik muss gerechter werden

15.09.16

BMEL muss Molkereien eine Ko-Finanzierung abringen: Mit weniger Milch für bessere Preise

Unabhängige Bauernstimme

Mensch Macht Milch

Kampagne

Handelsbündnis

2016-09: Making Sense of CETA

Neue Studie mitherausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

Unter dem Titel Making Sense of CETA: CETA lesen und verstehen werden die strittigsten Kapitel in CETA einer kritischen Analyse unterzogen: Welche Auswirkungen sind in den unterschiedlichen Bereichen wie ArbeitnehmerInnenrechte, Landwirtschaft, Gentechnik oder Patentrechte zu erwarten? Warum birgt der Investitionsschutz und die Möglichkeiten von Investoren, gegen politische Maßnahmen zu klagen, insbesondere in CETA solche immensen Gefahren? Die Analyse macht den Vertragstext von  1500 Seiten juristischem Handelslatein konkret verständlich, und gibt einen Überblick über die einzelnen Schritte im Ratifizierungsprozess. 

Hier  runterladen (4.0 MB)

2016-09: Wege aus der Agrarkrise

Neue Broschüre

Die südindische KRRS meldet sich zu Wort.

Was war das für eine starke Aktion der 400 indischen Bauern, als sie 1999 mit einer Karawane Europa besucht und eindrucksvoll auf ihre Lage aufmerksam gemacht haben. Es ist immer wieder spannend, wenn Bauern hier auf Veranstaltungen Berufskollegen aus Asien, Afrika, Südamerika erleben können. Es weitet uns den Blick, dass Bauern überall auf der Welt aktiv sind, um sich gegen Angriffe gegen die Agrarindustrie zu verteidigen und nicht unter der neoliberalen Globalisierungswalze platt gemacht werden wollen.

Zur  Broschüre (20.0 MB)

2016-08: CETA: Der Versuch Landwirtschaft weiter zu globalisieren, bäuerliche Märkte zu zerstören und Gentechnik hoffähig zu machen

Neue AbL-Analyse des CETA-Vertrags an den Beispielen Marktzugang, Geografische Herkunftsangaben und Gentechnik

In den geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und Kanada (CETA) spielt die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Bei den Verhandlungen um TTIP zeigen bisherige Texte und Studien, dass sowohl der Fleisch- als auch der Milchmarkt in Europa massiv unter Druck geraten werden, aber auch wertvolle europäische Standards auf dem Spiel stehen. Analyse CETA-Vertrag, August 2016  weiterlesen (336 KB)

Weitere Infos zum Thema:

 Hintergrundpapier (161 KB) der AbL zu TTIP und CETA, März 2015

Factsheet zu Landwirtschaft und Gentechnik des Bündnisses TTIP-unfairhandelbar, Juli 2016  weiterlesen (4.0 MB)

Neue Studie zu TTIP und Fleischerzeugung "Selling of the Farms" von Institute for Agriculture und Trade Policy (IATP), Compassion in world farming, Powershift und AbL  hier. Die gesamte Studie befindet sich in der Übersetzung ist ab Herbst 2016 in Deutsch erhältlich.

Neuer BUND-Report "TTIP - schlechter Deal für EU-Bäuerinnen und Bauern"  hier (4.0 MB).

Mitmachen und mobilisieren hier

   

2016-08: Nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) und Agrarpolitik

Die Kurzstudie gibt zunächst eine Einführung in die Entstehung der 2030-Agenda. Der Hauptteil fokussiert auf verschiedene Aspekte der deutschen und europäischen Agrarpolitik und gibt einen Einblick in bestehende Probleme und politische Rahmenbedingungen. 

Hier  runterladen (244 KB)

2016-07: Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsaganda

Noch lange nicht nachhaltig

Wird im Jahr 2030 kein Mensch mehr arm sein? Wird niemand mehr hungern müssen? Die 2030-Agenda der Vereinten Nationen und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung versprechen dieTransformation unserer Welt. Wie das gehen kann, dafür zeigt dieser Bericht Ansatzpunkte aus zivilgesellschaftlicher Perspektive. 40 Expertinnen und Experten ziehen kritisch Bilanz über Deutschlands Beiträge zur Erreichung der SDGs sowohl zu Hause als auch global. 

Zum ziviligesellschaftlichen  Schattenbericht (7.8 MB)

2016-05: Lage der Milchbauern ist Menschenrechtsskandal

Deutsche Bundesregierung muss Strukturbruch stoppen. Ambitionen des UN-Menschenrechtsrats ernst nehmen und unterstützen

Diese Woche trifft sich zum dritten Mal die zwischenstaatliche Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats, dessen Zielsetzung das Ende der weltweiten Menschenrechtsverletzungen gegenüber Bäuerinnen und Bauern ist.

Die deutsche Bundesregierung setzt sich grundsätzlich für Menschenrechte ein, hält sich in diesem Prozess aber noch zurück und ist auch in ihrer Agrarpolitik inkohärent. Wolfgang Hees, Gemüsebauer in Baden-Württemberg, vertritt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in diesem Prozess und kommentiert:  mehr

AbL-Hintergrundpapier hier

Deklaration  hier

2016-04: TTIP: Absage an Chlorhuhn

EU hat Zulassung zur Behandlung von Geflügel-Schlachtkörpern mit Essigsäure nur aufgeschoben

„Augeschoben ist leider nicht aufgehoben“, kommentiert Gertraud Gafus, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das Agieren der EU- Gesundheitskommission zu TTIP. „Die EU-Kommission hat die geplante Zulassung der Dekontamination von Geflügel-Schlachtkörpern mit Essigsäure jüngst gestoppt. Das ist sicher auch ein Erfolg der bisherigen zivilgesellschaftlichen und bäuerlichen Aufklärungsarbeit zu diesem Thema. Aber es reicht noch nicht aus."  mehr

Studie des US-Landwirtschaftministeriums, November 2015  hier (1.5 MB)

Hintergrundpapier der AbL zu TTIP und CETA, März 2015 hier

2015-11: Milchtagungen Nord- und Süddeutschland

Die Auseinandersetzung um die aktuelle Milchpolitik wird von einer starken Bewegung auf der Straße begleitet. Seit Monaten protestieren Milchbäuerinnen und -bauern in Deutschland und europaweit gegen den Verfall der Erzeugerpreise und dafür, dass die Politik handeln muss. Zivilgesellschaftliche Gruppen stellen sich hinter die Forderungen der Milchbauern. Die AbL veranstaltete mit vielen Partnern 2 regionale Milchtagungen "Zerstörerische Strategie - Billiger Rohstoff Milch. Weiter so, geht nicht! Neue Wege in der Milchpolitik", am 19. November in Aichstetten, Baden-Württemberg, und am 24. November Westerstede, Niedersachsen.

Vortrag der Gastrednerin Sagari Ramdas, Allianz für Ernährungssouveränität, Indien hier auf  Youtube.

Killing our Livelihoods: Ein filmischer Beitrag aus Indien vom 30.11.2015 in Englisch  hier.

Mehr zu den Tagungen hier.

2015-11: Futtermittel: Regional ist zukunftsfähig

Hintergrundpapier von AbL und Germanwatch in Kooperation AbL-NRW (Vom Acker in den Futtertrog), der AbL Niedersachsen (Eiweißfutter aus Niedersachsen) und dem WWF-Deutschland.

Die Weltbevölkerung wächst seit vielen Jahrzehnten. Schon heute ist die Versorgung der Menschen mit Nahrung in vielen Regionen der Erde nur unzureichend gesichert. Gleichzeitig steigt in vielen Ländern aufgrund des wirtschaftlichen und sozialen Aufstiegs ganzer Bevölkerungsschichten der Konsum von Fleisch und Milcherzeugnissen. Vor allem den Ländern des Südens kommt in diesem System die Rolle der Rohstofflieferanten zu. Sie produzieren
Cash Crops wie Soja, Baumwolle, Palmöl und Tabak, die nur für einen Exportmarkt produziert werden und nicht der Selbstversorgung dienen.

mehr...  Hintergrundpapier (741 KB)

2015-10: Billiges Milchpulver für die Welt

Studie von AbL, Brot für die Welt, Germanwatch und Misereor.

Billiges Milchpulver für die Welt
Das Auslaufen der EU-Milchquote und die Milcherzeugung und -exporte in Deutschland und der EU 

Agrarpolitik und Milchwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union setzen auf Exporte für den Weltmarkt, um weiteres Wachstum im Milchsektor zu ermöglichen. Die Studie kommt zum Fazit, dass von der aktuellen Exportstrategie bäuerliche Betriebe und ländliche Räume in der EU ebenso negativ betroffen sind, wie viele MilchbäuerInnen in Entwicklungsländern. Ein grundlegender Strategiewandel ist daher notwendig. 

 Studie (3.3 MB)

2015-10: Exportstrategie EU-Milch. Folgen für arme Länder

Durch die aktuelle Milchmarktkrise in Deutschland und Europa droht ein Strukturbruch in der Landwirtschaft. Die viel zu niedrigen Erzeugerpreise treffen die Milchbäuerinnen und -bauern hart, siehe dazu. Ist die von der EU-Milchindustrie propagierte Exportstrategie ein Ausweg? Zu geringe Wertschöpfung, um zu stabilen und auskömmlichen Erzeugerpreisen beizutragen, besagt eine neue Studie von Onno Poppinga. In Fallbeispielen haben Brot für die Welt und Misereor die Folgen der massiven EU-Milchexportpolitik auf Entwicklungsländer skiziert.

  • Billiges Milchpulver für die Welt.  Studie (3.3 MB) von Germanwatch, AbL, Brot für die Welt und Misereor (2015).
  • Europäischer Außenhandel von Milcherzeugnissen, Septemer 2015. Die Studie beschreibt die Exportentwicklung im Milchsektor und zeigt auf, dass vor allem Milchprodukte mit geringen Qualitäten werden aus der EU ausgeführt.  Zur Studie (144 KB) zum  Artikel in der unabhängigen Bauernstimme.
  • EU-Milchpulverexporte führen zu Marktstörungen im westlichen Afrika, Aachen, Februar 2015  mehr
  • Milchdumping in Kamerun. In einer Länderstudie recherchierte Brot für die Welt die Folgen von EU-Milchpulverexporte in Kamerun, 2010. Zum  Factsheet (1.7 MB)

Stopp TTIP und CETA-Großdemo am 10.10.2015 in Berlin war ein toller Erfolg! Danke an alle, die dabei waren!

Foto: Thomsen

Für einen gerechten Welthandel!

Gertraud Gafus, AbL-Bundesvorsitzende, Rednerin bei der Auftakt-Kundgebung: "Das, was wir Bauern heute produzieren, liegt morgen bei euch auf dem Teller." Sie befürchtet wie viele Landwirte, Umwelt- und Verbraucherschützer, dass TTIP hauptsächlich den großen Konzernen hilft und noch dazu die Standards in der Lebensmittelproduktion sinken lässt. "Die Fähigkeit, Nein zu sagen, ist der erste Schritt zur Freiheit - auf geht's!" (www.sueddeutsche.de, 10.10.2015).  

 Mitschnitt der Abschlusskundgebung und AbL-Fakten zum Thema

2015-10: TTIP, Landwirtschaft und Hintergründe

Das zivilgesellschaftliche Bündnis "TTIP unfairhandelbar" bewertet die TTIP Resolution des EU-Parlamentes, Oktober 2010. Zur  Resolution (610 KB)

Die USA belegen EU-Milchimporte mit Zöllen, Oktober 2010. Zur  AbL-PM

Artikel zur  Schweinehaltung (72 KB) und  Biolandwirtschaft (55 KB) in den USA in der Unabhängigen Bauernstimme erschienen, Juli 2015.

2015-09: Freihandelsabkommen zwischen EU und Westafrika

Gemeinsamer Brief:

Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident,
wir schreiben Ihnen, um unsere tiefe Besorgnis über den Versuch der Bundesregierung auszudrücken, die Ratifizierung des  Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (WPA) zwischen der EU und der westafrikanischen Region (ECOWAS + Mauretanien) an sich zu ziehen und den Bundestag damit zu übergehen. 

 Zum Brief (358 KB)

2015-08: Abbau von Demokratie und Standards durch TTIP/CETA

Das Europäische Parlament hat eine Resolution zu TTIP verabschiedet. Die Resolution ist ledglich eine Empfehlung an die Handelsführer EU-Kommission. Über das TTIP-Abkommen selbst wird derzeit noch verhandelt und die Abstimmung in den europäischen Parlamenten erfolgt noch.

 AbL-Bewertung (88 KB) der abgestimmten TTIP-Resolution.

 Pressemitteilung der AbL.

Eine wichtiges Rechtsgutachten zum Thema Regulatorische Zusammenarbeit veröffentlichten Rechtswissenschaftler der Universität Göttingen im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien. Im Kern kommen die Wissenschaftler zum Schluss, dass das EU-Parlament nach Ratifizerung von TTIP und CETA nach Analyse der aktuellen Vertragsentwürfe keine Mit- und Zustimmungsrechte bei der regulatorischen Zusammenarbeit hat.

 Rechtsgutachten (553 KB).

2015-03: TTIP und CETA: Angriff auf bäuerliche Landwirtschaft

AbL-Hintergrundpapier: Wie die TTIP-Verhandlungen und der CETA-Vertragstext wertvolle Standards und Qualitäten für Verbraucherschutz und in der Landwirtschaft absenken

Seit Juni 2013 verhandeln EU-Kommission und USA ein weitreichendes
Freihandelsabkommen „Transatlantische Freihandels- und Investitions Partnerschaft“ (TTIP). Zum ebenfalls sehr weitreichenden Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) liegt seit September 2014 der fertige Vertragstext vor, der in Europa noch durch Parlamente und EU-Rat ratifiziert werden muss. Die bäuerliche Landwirtschaft und der Verbraucherschutz stehen massiv unter Beschuss:

 Zum Hintergrundpapier (161 KB)

 Englische Fassung (156 KB)

2015-02: 375 europäische Organisationen kritisieren TTIP Resolution EU-Parlament

Der Widerstand in Europa gegen TTIP (EU-USA Handelsabkommen) wächst.

Im Zusammenhang mit der laufenden Arbeit des Europäischen Parlaments zu einer Resolution über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP (auch als transatlantisches Freihandelsabkommen oder TAFTA bekannt), schreiben wir Ihnen als ein EU-weites Bündnis von 375 Organisationen der Zivilgesellschaft, die eine tiefe Sorge über die vielfältigen Bedrohungen durch das Abkommen teilen. 

 Zur Resolution (103 KB)

2014: Zivilgesellschaftlicher Widerstand zur aktuellen EU-Handelspolitik

TTIP (Handelsabkommen zwischen EU und USA) – Nein danke! Ein Bündnis aus zurzeit mehr als 60 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklungs- und Handelspolitik, darunter auch die AbL, wurde ins Leben gerufen, um die Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung kritisch zu begleiten.

  • Mehr auf der Homepage von TTIP-unfairhandelbar  hier
  • AbL-Einschätzung zum geplanten EU-USA-Handelsabkommen  hier (125 KB)
  • 178 Organisationen verlangen Auskunft: TTIP führt zu Politik in Hinterzimmern! Gemeinsamer Brief an die Handelsbeauftragten von EU und USA  hier (226 KB)

  • Am 15. Juli hat eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Stop TTIP" ihren Antrag auf Registrierung bei der Europäischen Kommission gestellt. Die AbL unterstützt die EBI.  Infos hier (156 KB)  

2014-11: Was steckt im EU-Kanada Freihandelsabkommen (CETA)?

Deutsche Zusammenfassung von "Making Sense of the CETA".

Dieses Kurzanalyse basiert im Wesentlichen auf der detaillierten englischen Analyse des CETA-Abkommens "Making Sense of the CETA" vom 25. September 2014. Die Langfassung wurde vom kanadischen ThinkTank CCPA in Zusammenarbeit mit unter anderem PowerShift e.V. und dem Forum Umwelt und Entwicklung eerstellt.

Die Kurzfassung behandelt die Kernthemen Investitionsschutz, Finanzdiensleistungen, Öffentliche Daseinsvorsorge, Regulatorische Kooperation, Landwirtschaft, ArbeitnehmerInnenrechte sowie Nachhaltigkeit und Umwelt.

 Deutsche Kurzfassung (604 KB)

 Englische Langfassung (3.6 MB)

2014-04 Einschätzung aus USA zu TTIP

10 gute Gründe, TTIP zu stoppen

Warum das geplante Freihandelsabkommen EU/ USA (TTIP) negative Auswirkungen auf gute Lebensmittel und gute Landwirtschaft hat

Hintergrundpapier von Shefali Sharma, Institute for Agriculture and Trade Policy (Institut für Landwirtschaft und Handelspolitik)

 hier... (186 KB)

05-2014: Europäische Bewegung gegen Handelspolitik

Mehr als 120 Organisationen kritisieren die Unternehmensagenda in den Verhandlungen.

Anlässlich der fünften Verhandlungsrunde zum transatlantischen Freihandelsabkommen EU/USA vom 19. bis 21. Mai in Washington hat ein neu gegründetes Bündnis die gemeinsame Erklärung: Menschen, Umwelt und Demokratie vor Profit und Konzernrechten veröffentlicht.

Die unterzeichnenden Umweltverbände, sozialen Bewegungen, Verbraucherrechtsgruppen, Demokratie-befürwortenden Organisationen, Landwirtschaftlichen Gruppen und Gewerkschaften wenden sich gegen die Konzernagenda des geplanten Abkommens. Denn TTIP würde Sozial- und Arbeitsstandards, Lebensmittelsicherheit, digitale Rechte und Umweltschutz betreffen. Mit der Erklärung wird sowohl zentrale Inhalte des geplanten Abkommen als auch den Verhandlungsprozess kritisiert.

 Zur Erklärung (784 KB)

Die AbL ist Mitunterzeichner dieser Erklärung

04-2014: TTIP-READER Eine Sammlung von Texten und Positionen

Handelspolitik ist normalerweise nichts, was die Menschen bewegt. Es ist ein Politikfeld, bei dem es zwar um viel geht, das aber auch nicht leicht zu verstehen ist. Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft haben dennoch im Gefolge der Gründung
der Welthandelsorganisation WTO immer wieder großes Interesse an Handelspolitik entwickelt – vor allem, wenn sie das Gefühl haben,
dass Handelsverträge Folgen haben, die weit über den engeren Bereich der Handelspolitik hinausgehen. 

TTIP-READER  selber drucken (1.5 MB)

2013: System billiges Schweinefleisch

Neue Studie: System billiges Schweinefleisch – Folgen der europäischen Exportindustrie für bäuerliche Strukturen in Deutschland und Bedeutung für Entwicklungsländer.

Herausgeber der Studie ist die AbL. Unterstützer sind Brot für die Welt und Misereor.

 Zum selber drucken... (1.4 MB)

Korrektur: In der Zusammenfassung der Studie hat sich ein Schreibfehler eingeschlichen. Auf Seite 8 heißt es, „In der EU ist Deutschland mit 637,57 Millionen Tonnen (…) größter Exporteur von Schweinefleisch.“ Es handelt sich um 637,57 Tausend Tonnen Schweinefleisch, wie in der Studie selbst an mehreren Stellen richtig dargestellt wird.

11-2013: Freihandelsabkommen mit der USA in der Kritik

Eine Aufsätze-Sammlung zum Thema, herausgegeben der EU-Abgeordneten der Grünen Ska Keller, mit Beiträgen von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen, darunter die AbL.

Hier runterladen

07-2013: Export in die Sackgasse

Eine Broschüre der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und von Germanwatch.

Die europäische Agrarpolitik beeinflusst die Landwirtschaft in Deutschland und anderen EULändern. Über den Import und Export von Agrarrohstoffen wirkt sie sich auch auf die ländlichen Strukturen anderer Länder dieser Welt aus. 

 Hier runterladen (1.2 MB)

06-2013: Freihandelsabkommen stoppen - unübersehbare Folgen

Freihandelsabkommen stoppen -

unübersehbare Auswirkungen auf die bäuerliche Landwirtschaft

Einschätzung der AbL zum Transatlantischen Handels- und Investitionsabkommen (engl. TTIP) zwischen EU und den USA.

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01-2013: Der Kampf gegen Hunger darf kein Geschäft sein

Studie warnt vor Risiken verantwortungsloser Agrarinvestitionen

Zum Auftakt der Grünen Woche warnen das katholische Hilfswerk MISEREOR und das Forum Umwelt und Entwicklung mit der neuen Studie „Business Case – Hungerbekämpfung“ vor einer einseitig geführten Debatte um Agrarinvestitionen. 

 Zur Studie (1.5 MB)

11-2011: Tagungsdokumentation "Fleisch in Massen - Fleisch in Maßen"

Am 7./8. November in Berlin fand der Internationale Kongress Fleisch in Massen - Fleisch in Massen von der AbL mit den Partnern Agrarkoordination, Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Evangelischer Entwicklungsdienst, Evangelische Jugend auf dem Land, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, Forum Umwelt und Entwicklung, Germanwatch, Heinrich Böll Stiftung, INKOTA Netzwerk, Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und Misereor statt.

Mit dem Slogan „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ warb das Fleischerhandwerk einst für seine Erzeugnisse. Heute jedoch werden die negativen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgekosten der industriellen Tierhaltung und Fleischerzeugung und damit die Grenzen des weltweit steigenden Fleischkonsums immer offensichtlicher.

Das stetige Wachstum in der Produktion gerade bei Geflügel- und Schweinefleisch hin zur massiven Überproduktion wirft viele Fragen auf. Vor allem die Frage wie in Zukunft produziert werden soll: In Massen und für den Weltmarkt oder in Maßen für einen nachhaltigen, zukunftsfähigen Konsum?

Lesen Sie in der Kurzfassung den  Tagungsbericht (1.6 MB).

 Langfassung (738 KB) der Tagung.

   

08-2011: Europäisches Forum zur Ernährungssouveränität

Delegierte von 34 europäischen Ländern nahmen an dem Forum teil. Foto: Thomsen

Vertreter der jungen AbL, der AbL und anderen Organisationen aus Deutschland haben an dem ersten Europäischen Forum zur Ernährungssouveräntität im österreichischen Krems teilgenommen. Das Nyéléni-Forum. Ein Woche lang diskutierten 400 Teilnehmer aus 34 europäischen Länder, wie Ernährungssouveräntität in ihrem Land umgesetzt wird und welche gemeinsamen Strategien es auf europäischer Ebene geben kann.

 Dokumentation der Deutschen Delegation (1.7 MB)

 AbL-Pressemitteilung (83 KB)

 Abschlusspressemitteilung (86 KB)

 Deklaration (84 KB)

 Nyéléni-Forum

Landgrabbing.  Conference Declaration (36 KB)

11-2010 "Nie wieder Weltmeister?!"

Konferenz-Dokumentation "Nie wieder Weltmeister?! Alternativen zur exportorientierten Handelspolitik am 5. und 6. November 2010, Berlin. Die AbL war eine Mitveranstalterin der 2-tägigen Handelskonferenz, die von mehr als 200 TeilnehmerInnen besucht worden ist. Über den aktuellen Stand zur Handelspolitik und weitere Links informieren Sie sich in den Workshopberichten. Weiterhin können Sie auf der Webseite von weed Interviews mit den Referenten und Pressespiegel entnehmen.

 Workshopbericht, 5. November (301 KB)

 Workshopbericht, 6. November (345 KB)

Artikel aus der Unabhängigen Bauernstimme12-2010

 mehr bei weed

10-2009 In China geht immer mehr

Wie trotz Schwierigkeiten die Bauern für eine angestrebte Selbstversorgung
produzieren und die zivilgesellschaftliche Bewegung an Stärke gewinnt

Ein Erfahrungsbericht von Berit Thomsen (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft - AbL)

Im Gemeindehaus von Feng Village, einem Dorf in der südchinesischen Provinz
Guangzhou, schwatzt eine kleine Gruppe alter Frauen aufgeregt durcheinander,
gestikuliert dabei mit den Händen und verstummt wieder  weiter lesen (14 KB)

 The Sky’s the Limit in China (104 KB)  - How, despite difficulties, the farmers strive for self-sufficiency and the civil social movement gains power (104 KB)

12-2008 Agrarpolitik neu ausrichten

Studie von der AbL und Germanwatch herausgegeben. Autor: Tobias Reichert. Die Gestaltung der Agrarpolitik vor allem der Industrieländer ist seit Jahrzehnten Gegenstand internationaler Auseinandersetzungen. Die Studie  Agrarpolitik neu ausrichten - Für die ländliche Entwicklung weltweit (674 KB) zeigt die globalen Herausforderungen für die Landwirtschaft auf und diskutiert die Wirkungenvon agrarpolitischen Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen. Besonders relevant sind diese für nationale und internationale Reaktionen auf die Ernährungskrise, die sich durch die extremen Preisschwankungen in den Jahren 2007 und 2008 verschärft hat. Zudem bieten die Kriterien einen Maßstab, inwieweit die im November 2008 abgeschlossene Gesundheitsprüfungder EU-Agrarpolitik (Health-Check) ihrer internationalen Verantwortung und den neuen Herausforderungen für die ländliche Entwicklung in der EU selbst gerecht wird. Die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in der  Kurzfassung (4.8 MB).

04-2008 Dialog zwischen Nord und Süd

Dokumentation des einjährigen Dialogs zwischen Bäuerinnen und Bauern in Deutschland und BauervertreterInnen aus Lateinamerika, Asien und Afrika. Initiiert von der AbL und Brot für die Welt.

 Bericht über den Agrardialog zwischen Nord und Süd (119 KB)

 Ergebnispapier  (279 KB)- Neue Agrarpolitik für Bäuerinnen und Bauern in Nord und Süd – Beispiel Milch

12-2007 Fallbeispiele zur ländlichen Entwicklung weltweit

Herausgeber der Fallbeispiele sind die AbL und Germanwatch im Gemeinschaftsprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.  Förderansätze zur ländlichen Entwicklung (383 KB) - Arbeitsplatzeffekte am Beispiel „Käsestraße“ in Schleswig-Holstein und Nordmilch AG. Autorin: Andrea Fink Kessler

 Chancen zur ländlichen Entwicklung in Sambia (397 KB) - Wirkungen von Fördermaßnahmen am Beispiel des Milchsektors. Autor: Tobias Reichert

06-2007 Strategie billige Milch

Die AbL hat gemeinsam mit Misereor die Studie herausgegeben:  Strategie billige Milch (1.1 MB) - EU-Exporte auch ohne Ausfuhrerstattungen auf Kosten von Bauern in Nord und Süd. Autorin: Berit Thomsen

03-2006 Agrarsubventionen und WTO

Studie:  EU-Agrarsubventionen und ihr Verhältnis zur WTO (125 KB)