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Presse

24.08.16

Verbände fordern mehr Tierschutz in Ställen

10.08.16

Größte Molkerei DMK zahlt am schlechtesten

Unabhängige Bauernstimme

Mensch Macht Milch

Kampagne

Handelsbündnis

Gentechnikfreie Futtermittel

„Gibt’s nicht mehr“ - „zu teuer“ - „reine Biosache“, diese und andere Antworten hören Bauern oft, wenn sie gentechnikfreie Futtermittel beziehen wollen. Dass es eben doch geht und es in Deutschland ausreichend Futtermittelanbieter gibt, die das Marktsegment „ohne Gentechnik“ bedienen können, zeigen wir  hier:

Keine faulen Kompromisse bei der Gentechnik!

Wer die Nulltoleranz kippt – rüttelt an der Wahlfreiheit

Keine Kontaminations-Schwellenwerte für nicht zugelassene GVO

Der Gentechnik-Reisskandal LL601 und der aktuelle Gentechnik-Leinsamenskandal zeigen, genauso wie die Verunreinigungen bei den Futtermittelimporten, dass die Gentechnik-Industrie bewusst Kontaminationen verursacht bzw. nichts im Griff hat und die sogenannte „Koexistenz“ unmöglich ist. Bauern- und Umweltverbände fordern die Bundesregierung und die EU-Kommission auf, an der in der EU gesetzlich vorgeschriebenen Nulltoleranz nicht zu rütteln. Den gezielt gestreuten Fehlinformationen der Agrarindustrie, deren Kampagne sich zum Ziel gesetzt hat, die EU-Gesetzgebung auszuhöhlen, dürfen die Politiker in Deutschland und in Europa nicht länger auf den Leim gehen. Stattdessen erwarten wir, dass sie sich klar und deutlich für das Recht auf eine gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft einsetzen und somit eine tatsächliche Wahlfreiheit für Bauern und Bürger sicher stellen. 

Das von der Agrarindustrie gepushte Szenario, wenn die EU nicht endlich die Nulltoleranz für nicht zugelassene GVO aufheben würde, drohe der Futtermittelnotstand, hält einer Überprüfung nicht stand wie das  Hintergrundpapier zur Beibehaltung der Nulltoleranz (446 KB) der gentechnikkritischen Bauern- und Umweltverbände zeigt: Es gibt nur wenige Fälle und geringe Mengen von verunreinigten Futtermitteln. 90% der Verunreinigungen haben nur ein Land als Verursacher: die USA. Brasilien und Argentinien - nach den USA die Nummer zwei und drei im Anbau von gentechnisch veränderter Soja - haben keinerlei Verunreinigungen mit nicht zugelassenen GVO verursacht. Der Anteil der US-Soja-Lieferungen in die EU spielt nur eine untergeordnete Rolle. Entgegen den Szenarien liefert die USA weiter in die EU. Und: Auch die USA ihrerseits ist nicht gewillt, von ihren Behörden nicht zugelassene GVO ungeprüft ins Land zu lassen.