Seit Jahresanfang lief es ruhig und gut bei den Milchviehbetrieben. Doch seit einigen Wochen spielt der Milchmarkt verrückt. Lange Zeit konnten die Molkereien nicht genügend „Rohstoff“ bekommen - die Milch war knapp und umworben. Jetzt läuft der Milchtopf über: +6% Anlieferung gegenüber Vorjahr und die Krise ist da. Die Molkereien malen in schwarzen Farben und die Bäuerinnen und Bauern sollen es auslöffeln. 40 ct/ kg Milch Anfang 2026 wird als Drohung in den Raum gestellt.
Was ist passiert – und warum? Stürzt der Preis ab und wie lange? Welche „Milch- Realität“ gilt aktuell und demnächst? Welche Rolle spielen Handel und Molkereien? Müssen die Milchviehhalter die Zeche zahlen? Wie können sie und die Erzeugergemeinschaften sich wehren? Helfen Forderungen an die Politik?
Über diese und weitere Fragen wollen wir beim Online-Stammtisch der AbL NRW sprechen – gemeinsam mit Vertreter:innen von Milch-Erzeugergemeinschaften (MEGs):
- Gregor Holland, Beiratsvorsitzender MEG Milch Board
- Dorothee Lindenkamp, Vors. MEG Moers (Gropper)
Anmeldung & Link: nrw[at]abl-ev.de
Alle Interessierten sind herzlich willkommen - leitet die Einladung gerne weiter!!



