CRISPR für mittelständische Züchter? Mit Patentfamilien und -pools haben sich die Konzerne ihre Marktmacht bereits gesichert

In der Diskussion um die neuen Gentechnikverfahren wird immer wieder das Argument vorgebracht, dass die neuen Technologien billiger seien als die bisherige Gentechnik und daher auch von kleineren Unternehmen eingesetzt werden könnten. Dabei wird übersehen, dass Verfahren wie CRISPR ebenso patentiert werden wie die damit manipulierten Pflanzen.

Einfach so mit CRISPR arbeiten funktioniert also nicht. Jedes Unternehmen, ob klein oder groß, das die Technologie nutzen will, muss zuerst mit dem bzw. den PatentinhaberInnen verhandeln und Lizenzen zahlen.

Doch wie viele Patente gibt es im Bereich CRISPR/Cas? Wer hat sich die Grundlagenpatente gesichert? Und wer kann die Techniken überhaupt noch nutzen?

Hintergründe lesen Sie in einem Text von Dr. Eva Gelinsky in der Bauernstimme 9/2019_hier

30.08.2019