30.08.2020

Koblenz: 16 TreckerfahrerInnen und 1200 DemonstrantInnen für andere EU-Agrarpolitik

1200 Menschen demonstrieren heute in Koblenz für eine grundlegende Wende in der europäischen Agrarpolitik. Zum Auftakt des EU-Agrargipfels, zu dem Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihre Amtskolleg*innen an die Mosel einlädt, fordern die Demonstrant*innen die europäische Agrarwende. Angeführt von Bäuer*innen mit Traktoren ziehen junge Menschen in Tierkostümen, Imker*innen mit Smokern und Umweltaktivist*innen zum Koblenzer Schloss, wo sie sich lautstark Gehör verschaffen. Derzeit entscheidet sich, wie die 55 Milliarden Euro verteilt werden, die die EU künftig pro Jahr an die Landwirtschaft zahlt. Bei dem EU-Agrartreffen in Koblenz (30.8.-1.9.) werden die Weichen für die abschließenden Verhandlungen

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27.08.2020

Brief von Meine Landwirtschaft an Julia Klöckner

Sehr geehrte Frau Ministerin, Ende August laden Sie zum informellen Rat der EU-Agrarminister*innen nach Koblenz ein. Dort diskutieren Sie die aktuelle Lage der europäischen Landwirtschaft, die Reform der Agrar- und Förderpolitik (GAP), den Ausbau von Tierwohlmaßnahmen und die Umsetzung der Farm-to-Fork-Strategie. Aus diesem Anlass versammeln sich in Koblenz Bürger*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft − stellvertretend für viele Menschen in ganz Europa − und fordern den konsequenten Umbau von Landwirtschaft und Nutztierhaltung. Sie demonstrieren für mehr Insekten-, Klima- und Tierschutz, gesunde und nachhaltige Ernährung und mehr Unterstützung für eine bäuerliche, ökologischere und sozialverträgliche Lebensmi

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29.06.2020

60 Organisationen fordern: Zeit zum Umdenken – EU-Mercosur-Abkommen stoppen!

Gemeinsamer Aufruf und Foto-Aktion vor dem Bundeskanzleramt 60 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den Bereichen Umweltschutz, Landwirtschaft, Menschenrechte, Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe protestieren heute gegen das geplante Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Mit einer Aktion vor dem Bundeskanzleramt und einem gemeinsamen Aufruf fordern sie von der Bundesregierung, das Abkommen zu stoppen. Diese hat angekündigt, das Abkommen unter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft voranbringen zu wollen. „Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die immer weiter fortschreitende ungesteuerte Globalisierung nicht zu einer gerechten und ökologischen Weltwirtschaft

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28.05.2020

Agrarpolitik muss Klima und Arten schützen!

Agrar-Sondertreffen: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Greenpeace protestieren vor Landwirtschaftsministerium Berlin, 28. 5. 2020 - Anlässlich des Sondertreffens zur EU-Agrarpolitik demonstrieren heute Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zusammen mit Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace vor dem Landwirtschaftsministerium BMEL.  “Agrarpolitik muss Klima und Arten schützen!” lautet die Forderung auf einem sechs Meter langen Banner, das zwischen Traktoren gespannt ist. Thema der Sonderkonferenz von Landwirtschaftsministerin von Julia Klöckner (CDU) ist die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) und des Green Deal. Teil

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26.05.2020

Werbematerial

Planen Sie ein Hoffest und benötigen Sie Infomaterial zu agrarpolitischen Themen? Möchten Sie bei den Nachbarn Infos zur AbL oder der Unabhängige Bauernstimme verteilen? Dann füllen Sie dieses Bestellformular aus und schicken oder mailen es an die angegebene Adresse!

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16.03.2020

Achtung: Gentechnikfreiheit in Gefahr

Aktiv werden: Gentechnikfreie Landwirtschaft sichern: Postkarte an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen Aktuell steht Europa vor einer Weichenstellung Zwar hat der Europäische Gerichtshof 2018 eindeutig festgestellt, das neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR Gentechnik sind. Das schmeckt der Gentechnik-Industrie und ihrer Lobby gar nicht und sie versuchen mit allen Mitteln, dass die neuen Gentechniken nicht nach dem Gentechnik-Gesetz reguliert werden müssen. Das ist ein Angriff auf die lang erkämpfte Gentechnikfreiheit in Europa und das müssen wir verhindern! Deshalb schreiben Sie gerne mit dieser Postkarte an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Nur durch eine Regulierung der neuen Gentechnikverfahren

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11.02.2020

Pestizidkartell: Betroffene LandwirtInnen können sich bei der AbL melden

Betroffene Bäuerinnen und Bauern, die sich durch die Pestizid-Kartellabsprachen geschädigt fühlen und sich wehren wollen, wenden sich bitte an die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft: AbL-Büro Lüneburg, Georg Janßen, T.04131-407757, E-Mail: janssen@abl-ev.deoder AbL-Bundesgeschäftsstelle in Hamm, Ulrich Jasper, Telefon: 02381-9053171, E-Mail: jasper@abl-ev.deDie AbL prüft ein gemeinsames rechtliches Vorgehen der Betroffenen. Zum Hintergrund: Unternehmen bilden ein Pestizidkartell Wenn Unternehmen Preise und Rabatte absprechen, bleiben die Interessen der Kunden auf der Strecke Die Absprache von Preislisten und Rabatten, aber teilweise auch Einzelpreisen beim Verkauf an Einzelhändler und Endkunden wirft

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