Internationalen Agrarhandel nachhaltig gestalten

Das Beispiel von EU-Mercosur Factsheet Die Europäische Union (EU) ist für den südamerikanischen Staatenbund Mercosur1 nach China die zweitwichtigste Handelspartnerin. 2019 importierte die EU Agrargüter im Wert von mehr als 19,6 Milliarden Euro aus den Mitgliedsstaaten des Mercosur und verkaufte Agrarprodukte im Wert von 2,4 Milliarden Euro in die Mercosur-Länder. Beide Wirt-schaftsblöcke schützen bislang ihren Agrar- und Lebensmittelsektor durch Handels-hemmnisse vor billiger produzierten Importen aus dem Ausland.

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Verbände-Appell: Das deutsche Klimaschutzgesetz muss jetzt an das Pariser Klimaabkommen und das neue EU-Klimaziel angepasst werden

Mit dem Klimaschutzgesetz sind die deutschen Klimaschutzziele insgesamt und für alle Sektoren erstmals gesetzlich fixiert. Das war und ist ein großer Schritt zu mehr Verbindlichkeit im Klimaschutz. In diesem Jahr muss die Bundesregierung erstmals ihren Fortschritt bei der Treibhausgasreduktion an den jährlichen Vorgaben im Verkehrs-, Industrie-, Landwirtschafts-, Gebäude- und Energiesektor messen und nachsteuern, wenn die Vorgaben nicht erreicht werden.

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Stellungnahme der AbL: Auslauf- und Freilandschweinehaltung in Zeiten mit der ASP schützen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) stellt viele schweinehaltende Betriebe vor große Herausforderungen. Die ohnehin angespannte Situation auf dem stark von Exportorientierung geprägtem Markt, hat sich bereits durch die Verlangsamung der Schlachtkapazitäten durch die Corona-Pandemie für viele Produzent*innen im Sektor massiv zugespitzt, mit Ausbruch der ASP hat sich diese Situation nun weiter verschärft. Viele Produzent*innen sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Gerade in solchen Situationen muss solidarisch und achtsam agiert werden!

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Stellungnahme der AbL zum GAP-Direktzahlungen-Gesetz

Die vom Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am Freitag den 5.3.2021 an die Verbände der Zivilgesellschaft übersandten Gesetzentwürfe zur kommenden Förderperiode der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2023 lassen aus Sicht der AbL stark an Innovationskraft vermissen und geben keine ausreichenden Antworten auf die drängenden Herausforderungen der Zukunft. In Ihrer schriftlichen Stellungnahme fordert die AbL deswegen umfassende Nachbesserungen und macht konkrete sowie bedarfsgerechte Verbesserungsvorschläge: Ein…

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AbL zum Entwurf der Verordnung zur Änderung der Pflanzenschutzmittelanwendungsverordnung des BMEL

Aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. ist der sich immer weiter verschärfende ordnungsrechtliche Rahmen bei gleichbleibend schwachen Erzeugerpreisen und einer auf Export, Intensivierung und Spezialisierung ausgerichteten gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) für viele landwirtschaftliche Betriebe zunehmend frustrierend und wirtschaftlich nicht zu stemmen. Dies zeigen auch die anhaltenden Proteste vieler Bäuerinnen und Bauern, die in weiten Teilen auf das Agrarpaket der Bundesregierung und das darin…

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Schutz der biologischen Vielfalt – wir sind bereit!

Vorschläge und Forderungen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft für die Ausgestaltung der kommenden Förderperiode der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik im Sinne des Gemeinwohls

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Forderungen des Milchdialogs: Marktstellung der Bauern verbessern

Gemeinsame Forderungen des Milchdialogs von: Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), LsV-Milchgruppe, European Milk Board (EMB), den Freien Bauern und der MEG Milch Board. Mit der Forderung nach deutlich höheren Preisen für unsere Agrarprodukte haben die Verbände und Organisationen des Milchdialogs die Notwendigkeit bekräftigt, die in der Gemeinsamen Marktordnung (GMO) der EU verankerten Marktrahmenbedingungen zu verändern. Der Milchdialog positioniert sich gleichzeitig…

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Global – Regional – alles egal?

Hintergrundpapier Die Wertschöpfungskette von Milch und Überlegungen zu einer solidarischen Regionalisierung Die anhaltende COVID-19-Pandemie unterstreicht neue Dimensionen in der Problematik globaler Lieferketten und internationaler Handelspolitik. Zivilgesellschaftliche Akteure arbeiten aktiv an Vorschlägen für die dringende Umgestaltung des Welthandels: aus ökologischer und menschenrechtlicher Sicht. Nun ist außerdem die Frage der Sinnhaftigkeit globaler Wertschöpfungsketten hinzugekommen: insbesondere verdeutlicht das Stocken von…

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Auswirkungen des EU-Mercosur-Abkommens auf den Agrarhandel und die Ziele für nachhaltige Entwicklung

Im Juni 2019 beendeten die Wirtschaftsblöcke Europäische Union und Mercosur ihre zwanzig Jahre andauernden Verhandlungen über eine gemeinsame Freihandelszone. Die beiden Regionen sind wichtige Handelspartner. Mit der Ratifizierung des EU-Mercosur-Abkommens soll der Handel untereinander, beispielsweise mit Rindfleisch, Soja- und Milchprodukten, erleichtert und damit gestärkt werden. Die Studie zeigt auf, welche globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) durch das geplante EU-Mercosur-Abkommen …

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Milchdialog: SCHLUSS MIT LUSTIG – UNS GEHT DIE LUFT AUS!

Gemeinsames Forderungspapier an unsere Verarbeiter, die Molkereien und Schlachtereien Milchdialog In allen landwirtschaftlichen Bereichen und insbesondere bei den Tierhaltern brennt derzeit die Hütte. Schlachtkapazitäten brechen weg, seit Monaten ruinöse Preise für Rinder und Schweine und Milchpreise, die gerade mal noch zwei Drittel der Kosten decken. Und mit weiteren Auflagen steigen die Kosten weiter, während die Erlösseite stagniert oder sich rückwärts entwickelt. Die Ursachen dafür mögen von Sektor zu Sektor unterschiedlich sein –…

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