27.06.2019

FDP-Angriff auf „ohne Gentechnik“. Die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" ist gefragt und erfolgreich, dass provoziert die Gegner

Nach anfänglicher massiver Gegenwehr gegen die Listung von „ohne Gentechnik“-Produkten hat sich das Blatt spätestens seit 2014 gewendet. Immer mehr tierische Produkte (Milch, Eier und Fleisch) tragen das „ohne GenTechnik“-Siegel. Die freiwillige „ohne-Gentechnik“-Kennzeichnung ermöglicht es Verbrauchern zu erkennen, wenn Milch, Fleisch oder Eier von Tieren stammen, die ohne gentechnisch veränderte Futtermittel gefüttert wurden. Derzeit wird „ohne Gentechnik“ zum Standard – v. a. bei den Eigenmarken des Lebensmitteleinzelhandels.Ende 2018 wurden 50 % der in Deutschland erzeugten Milch „ohne Gentechnik“ erzeugt, 60 % des Geflügel fleisches und 70 % der

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05.06.2019

Studie: Keine Gentechnik durch die Hintertür

Diese Studie liefert einen Beitrag zur aktuellen Diskussion rund um neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas, Zink-Finger-Nuklease oder ODM. Sie befasst sich mit dem EuGH-Urteil vom 25. Juli 2018, wonach diese Verfahren nach Gentechnikgesetz reguliert werden müssen und prüft und bewertet Reaktion, Argumente und Forderungen der Gentechnik-Befürworter*innen. Es wird klar gestellt, warum eine Regulierung er neuen Gentechnik-Verfahren als Gentechnik in Europa zum Erhalt einer gentechnikfreien Züchtung, Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung notwendig ist. Autorin: Annemarie Volling, im Auftrag von Maria Heubuch, MdEP, Mai 2019. Zur Studie_

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23.05.2019

Gentechnik-Gesetzgebung unter Druck. Befürworter der neuen Gentechnikverfahren drängen auf Deregulierung

Eigentlich ist alles klar. Der Europäische Gerichtshof hatte am 25. Juli 2019 festgestellt, dass auch neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas, Zink-Finger-Nuklease, ODM oder TALEN Gentechnik sind und auch nach dem Gentechnik-Gesetz reguliert werden müssen. Ein eindeutiges Urteil, welches die gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft sehr begrüßt, weil es jetzt Rechtsklarheit gibt. Unternehmen und Wissenschaftler, die die neuen Verfahren gerne unbegrenzt nutzen wollen, sehen das anders. Auch die Regierungen der Hauptanbauländer von GV-Pflanzen plädieren für eine Nicht-Regulierung der neuen Gentechnikpflanzen, damit sie ihre Produkte global abs

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30.04.2019

Gentechnik-Verunreinigungen im Bayer-Saatgut. Konzern muss für Folgekosten Verantwortung tragen

Bis Ende März 2019 mussten in Deutschland ca. 2.150 Hektar konventioneller Winterraps umgebrochen werden, weil er mit einem Gentechnik-Raps-Konstrukt „GT73“ der Firma Bayer verunreinigt war. Betroffen sind 84 landwirtschaftliche Betriebe in zehn Bundesländern, in denen die Verunreinigungen mit der Sorte „DK Exeption“ von Dekalb auftraten. Diese Sorte hat in Europa keine Anbauzulassung, also gilt Nulltoleranz. Dekalb wurde 1998 von Monsanto gekauft, heute gehören die Marke und das Zuchtmaterial Bayer CropScience. Aufgefallen waren die Verunreinigungen mit GT73 bereits am 25. Oktober 2018 bei staatlichen Saatgutuntersuchungen in Frankreich. Erst am 21

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30.03.2019

100 Mio Euro für Gentechnik-Forschung

Die Bundesregierung fördert den Einsatz von Gentechnik bei Pflanzen und Tieren zur Lebensmittel­erzeugung mit über 100 Millionen Euro. Das zeigt die Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Deutschen Bundestag (Drucksache19/7926, 20.02.2019). Im Mittelpunkt der Projekte steht meist Grundlagenforschung, Genomsequen­zierungen und die spätere Anwendung von neuen Gentechnik-Verfahren - Risikoforschung spielt hingegen kaum eine Rolle. Allein das Bundesforschungsministerium (BMBF) förderte von 2011 bis 2020 Projekte mit neuen Gentechnik-Verfahren mit knapp 33 Millionen Euro. Nutznießer sind zahlreiche Univer­sitäten sowie das Max-Planck-Institut für molekula

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29.03.2019

Bayer versucht sich im Dialog

Streitgespräch in der Konzernzentrale

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19.12.2018

Wer ist schon gegen Innovation? Wie die Industrie versucht, das Vorsorgeprinzip auszuhebeln

Innovationen an sich sind nichts Negatives. Die Frage ist aber, wem sie dienen, welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Folgen sie für die Gesellschaft und die Natur haben, welche Entwicklungen sie ermöglichen und eben auch, welche sie behindern. Bäuerinnen und Bauern müssen sich auf ihrem Hof ständig verändernden Herausforderungen stellen. Dabei gilt es, die Ursachen von Problemen zu ermitteln und vorausschauende und nachhaltige Lösungen umzusetzen oder selber zu entwickeln. Erfahrungen und bäuerliches Wissen sind dafür maßgeblich. Wie die Industrie versucht, das Vorsorgeprinzip auszuhebeln lesen Sie in der Bauernstimme 1 / 2019_hier

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23.11.2018

Dürre Argumente der Gentechniklobby

Die Mechanismen der Trockenheitstoleranz bei Pflanzen sind vielfältig und nicht einfach gentechnisch anzuschalten: Von LobbyistInnen der neuen Gentechnik wird in der Debatte um das EuGH-Urteil vom 25. Juli 2018 häufig suggeriert, wir bräuchten diese Technologien in der Pflanzenzüchtung, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Insbesondere wird immer wieder die Züchtung dürreresistenter Pflanzen angeführt. Dieses Argument ist keineswegs so neu wie die neuen gentechnischen Verfahren, es wurde bereits vor über 20 Jahren zur Akzeptanzbeschaffung für die „alte“ Gentechnik ins Feld geführt. Aber: Was ist dran an dem Dürre-Argument? Text

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22.12.2017

Bauernverband für neue Gentechnik

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat Anfang Dezember 2017 ein 2,5-seitiges Positionspapier zu den „neuen Züchtungsmethoden im pflanzlichen Bereich“ veröffentlicht. Für den DBV sind die „neuen Züchtungsmethoden“, wie er sie bezeichnet „nicht mit der konventio­nellen Gentechnik vergleichbar. Deshalb ist auch der strenge Regulierungsrahmen des Gentechnik­rechts ungeeignet“. Die AbL hat sich mit der position des DBV auseinandergesetzt. Eine ausführliche Argumentation findet sich hier.

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23.09.2017

Niederlande: Tür auf für neue Gentechnik-Verfahren

Vorstoß der Niederlande, neue Gentechnik-Verfahren von der Regulierung auszunehmen

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21.09.2017

Kein Gentechnik-Weizen in Gatersleben

Schadensersatzklage endgültig abgewiesen. Von neun Jahren machten sechs junge Menschen mit ihrer spektakulären Aktion auf die fahrlässige Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen in der Genbank Gatersleben aufmerksam. Anfang September ist die gegen sie erlassene Schadensersatzklage des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben endgültig abgewiesen worden. Es war einer jener Freisetzungsversuche, bei dem man sich im Nachhinein fragt, weshalb man, selbst wenn man den Einsatz gentechnischer Methoden befürwortet, derart ignorant und leichtsinnig agieren muss. Auf dem Gelände des IPK, wo seit über 100 Jahren gesamm

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