25.09.2020

Fragwürdige CRISPR-Experimente für hornlose Milchkühe

Ein Ziel der Gentechnik-Forscher ist Hornlosigkeit bei Milchvieh. Hornlosigkeit kommt natürlicher­weise bei Fleischrassen wie dem Angus-Rind vor, selten bei Milchkühen. Um hornlose Milchkühe zu erzeugen, wurde mit Hilfe von CRISPR/Cas-12a (eine neuere Gen-Schere) ein DNA-Stück in das Genom eines Holstein-Friesian-Rindes integriert. Das DNA-Stück stammt aus einem hornlosen Angus-Rind und soll für Hornlosigkeit codieren. CRISPR/Cas-12a schneidet an einem vorherbestimmten Ort die DNA und soll das Angus-DNA-Stück dort integrieren. Es sollten also transgene Rinder erzeugt werden. Aber keines der Tiere überlebte. Aus der Versuchsreihe wurden 70 Klone im Labo

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17.09.2020

Kommissarin Kyriakides soll EU-Gentechnik-Regulierung stärken

88 Organisationen der Zivilgesellschaft und Bauernverbände aus ganz Europa, darunter die AbL, haben Mitte September in einem offenen Brief die EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Stella Kyriakides aufgefordert, neue Gentechnik-Organismen weiterhin streng zu regulieren. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes müssen auch Organismen die aus neuen Gentechnik-Verfahren (wie CRISPR/Cas) entwickelt worden sind, einer Risikoprüfung, einem Zulassungsverfahren der Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit unterliegen. Die Europäische Kommission müsse das Urteil endlich umsetzen. Das Informationsrecht und die Wahlfreiheit der Verbraucher

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03.07.2020

Rekordsumme gegen Klagewelle

Bayer schließt milliardenteuren Glyphosat-Vergleich

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03.07.2020

Blaues Wunder erleben mit „Sweet Wonder“

Gentechnisch verunreinigter Zuckermais ausgesät

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03.07.2020

Politik muss Schlupflöcher endlich schließen

Beschwerdekammer erteilt erneut Patentierung konventioneller Lebewesen eine Absage

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05.06.2020

Agrarökonom fordert Ja zu CRISPR/Cas

Eine differenzierte Analyse ist notwendig

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01.05.2020

Großbaustellen bei Bayer

Online-Hauptversammlung und breiter digitaler Protest Gespenstische Leere auf dem Vorplatz des Bonner World Conference Center am 28. April. Keine gut betuchten Aktionäre, die in der Schlange stehend auf Einlass warten. Keine vorfahrenden Trecker mit ausdrucksstarken Protestbannern, keine politische Gegenkundgebung. Stattdessen eine Mahnwache der Coordination gegen Bayer Gefahren in ausreichendem Abstand. In diesem Jahr fand aufgrund der Corona-Krise die Bayer-Hauptversammlung „online“ statt und konnte per Livestream verfolgt werden. Eine direkte Auseinandersetzung mit kritischen Aktionären wurde so unterbunden. Dabei hat Bayer weiterhin viele Bauste

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26.03.2020

EU-Kommission für neue Gentechnik?

Vorsorgeprinzip, Wahlfreiheit und gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung sichern Aktuell wird auch in der neuen „Farm to Fork“-Strategie der EU-Kommission darüber gestritten, ob die neuen Gentechnik-Verfahren (wie CRISPR, TALEN, ODM, ZFN) als Gentechnik reguliert werden müssen oder nicht. In einem Leak von Anfang März werden die neuen Gentechnik-Verfahren explizit genannt und gehofft, dass sie eine Rolle bei der „Erhöhung der Nachhaltigkeit“ und bei den Herausforderungen des Klimawandels spielen könnten. Im öffentlichen Konsultationsprozess zur „Farm to Fork“-Strategie fordert der Deutsche Bauernverband, den „Weg für Innovationen frei zu machen“ und ar

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24.01.2020

Gentechnikrecht soll aufgeweicht werden – eine Kampfansage

Kritischer Agrarbericht: Entwicklungen & Trends 2019

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23.12.2019

BMEL-Ackerbaustrategie mit neuer Gentechnik

Am 19. Dezember veröffentlichte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) sein „Diskussionspapier Ackerbaustrategie 2035“, mit der es den Ackerbau „fit für die Zukunft“ machen will. Mit Blick auf das Jahr 2035 nennt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Vorwort des Papiers vier Hauptfelder, die für die Landwirtschaft von Bedeutung sind: digitale Landwirtschaft, Erweiterung der Frucht­folgen, Boden- und Pflanzenschutz und neue mole­ku­lar­biologische Züchtungstechniken. Letztere sollen „eine schnelle Anpassung unserer Nutz­pflan­zen im Hinblick auf eine bessere Wassernutzung, auf Trockenstress und Hitzetoleranz“ ermöglichen. Um die

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20.12.2019

Gentechnikforscher wollen Freifahrtschein

Umweltbundesamt Wien: Vorsorge ist Innovation

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31.10.2019

Verbraucher fordern Wahlfreiheit und Vorsorge

Kritisches Votum zu neuen Gentechnikverfahren

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26.09.2019

Zulassungsprüfung unzureichend

Die Kombination verschiedener gentechnischer Veränderungen wird im Zulassungsverfahren nicht berücksichtigt

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30.08.2019

CRISPR für mittelständische Züchter? Mit Patentfamilien und -pools haben sich die Konzerne ihre Marktmacht bereits gesichert

In der Diskussion um die neuen Gentechnikverfahren wird immer wieder das Argument vorgebracht, dass die neuen Technologien billiger seien als die bisherige Gentechnik und daher auch von kleineren Unternehmen eingesetzt werden könnten. Dabei wird übersehen, dass Verfahren wie CRISPR ebenso patentiert werden wie die damit manipulierten Pflanzen. Einfach so mit CRISPR arbeiten funktioniert also nicht. Jedes Unternehmen, ob klein oder groß, das die Technologie nutzen will, muss zuerst mit dem bzw. den PatentinhaberInnen verhandeln und Lizenzen zahlen. Doch wie viele Patente gibt es im Bereich CRISPR/Cas? Wer hat sich die Grundlagenpatente gesichert? U

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