24.06.2021

Fotoausstellung: Land und Wirtschaft – wer erntet?

Ausleihinfos: ausstellung@agrarkoordination.de, Telefon: 040 – 392526. Fotograf: Fred Dott Ausstellungs-Termine Die Ausstellung „Land und Wirtschaft – wer erntet?“ geht der Frage nach, wie die EU-Agrarpolitik und die Ausrichtung der deutschen und internationalen Zusammenarbeit auf eine bäuerliche und zukunftsfähige Landwirtschaft wirken. Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Ausstellung über ihre Arbeit. Ein Gemeinschaftsprojekt von der Agrar Koordination und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Reform der Europäischen Agrarpolitik wird in den kommenden Jahren entschieden und damit auch die

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09.06.2021

Der Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen und seine nationalen Dialoge: Eine verpasste Chance!

Die multiplen Krisen unserer globalen Ernährungssysteme zeigen, dass eine globale  Agrar- und Ernährungswende längst überfällig ist. Wir brauchen eine grundlegende Transformation hin zu nachhaltigen, demokratischen, gerechten und gesunden Ernährungssystemen. Der bevorstehende Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen (UN Food Systems Summit, UN FSS) und der vorausgehende nationale Dialog der Bundesregierung könnten wesentliche Lösungsansätze liefern und umsetzen, was der Weltagrarbericht bereits vor mehr als zehn Jahren gefordert hat: "Business as usual" ist keine Option. Doch statt diese Chance zu ergreifen, bewegt sich der Gipfel i

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31.03.2021

Internationalen Agrarhandel nachhaltig gestalten

Das Beispiel von EU-Mercosur Factsheet Die Europäische Union (EU) ist für den südamerikanischen Staatenbund Mercosur1 nach China die zweitwichtigste Handelspartnerin. 2019 importierte die EU Agrargüter im Wert von mehr als 19,6 Milliarden Euro aus den Mitgliedsstaaten des Mercosur und verkaufte Agrarprodukte im Wert von 2,4 Milliarden Euro in die Mercosur-Länder. Beide Wirt-schaftsblöcke schützen bislang ihren Agrar- und Lebensmittelsektor durch Handels-hemmnisse vor billiger produzierten Importen aus dem Ausland.

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26.01.2021

Forderungen des Milchdialogs: Marktstellung der Bauern verbessern

Gemeinsame Forderungen des Milchdialogs von: Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), LsV-Milchgruppe, European Milk Board (EMB), den Freien Bauern und der MEG Milch Board. Mit der Forderung nach deutlich höheren Preisen für unsere Agrarprodukte haben die Verbände und Organisationen des Milchdialogs die Notwendigkeit bekräftigt, die in der Gemeinsamen Marktordnung (GMO) der EU verankerten Marktrahmenbedingungen zu verändern. Der Milchdialog positioniert sich gleichzeitig ausdrücklich für so viel Markt wie möglich und für so wenig politische Markteingriffe wie möglich. Es ist wenig erfolgsv

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22.01.2021

Global – Regional – alles egal?

Hintergrundpapier Die Wertschöpfungskette von Milch und Überlegungen zu einer solidarischen Regionalisierung Die anhaltende COVID-19-Pandemie unterstreicht neue Dimensionen in der Problematik globaler Lieferketten und internationaler Handelspolitik. Zivilgesellschaftliche Akteure arbeiten aktiv an Vorschlägen für die dringende Umgestaltung des Welthandels: aus ökologischer und menschenrechtlicher Sicht. Nun ist außerdem die Frage der Sinnhaftigkeit globaler Wertschöpfungsketten hinzugekommen: insbesondere verdeutlicht das Stocken von Lieferungen die Probleme eines globalen Handels mit einer scheinbar unbegrenzten Palette an Produkten. Ist es also mög

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28.12.2020

Auswirkungen des EU-Mercosur-Abkommens auf den Agrarhandel und die Ziele für nachhaltige Entwicklung

Im Juni 2019 beendeten die Wirtschaftsblöcke Europäische Union und Mercosur ihre zwanzig Jahre andauernden Verhandlungen über eine gemeinsame Freihandelszone. Die beiden Regionen sind wichtige Handelspartner. Mit der Ratifizierung des EU-Mercosur-Abkommens soll der Handel untereinander, beispielsweise mit Rindfleisch, Soja- und Milchprodukten, erleichtert und damit gestärkt werden. Die Studie zeigt auf, welche globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) durch das geplante EU-Mercosur-Abkommen beeinträchtigt werden. Bereits jetzt wird die Erreichung der SDGs bis 2030 durch den bestehenden Handel ge

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01.11.2020

Qualifizierter Marktzugang jetzt! Welthandel fair gestalten – für Bäuerinnen und Bauern

Position der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Bäuerinnen und Bauern befürworten Welthandel, aber er muss fair sein und bäuerliche Systeme weltweit schützen und stärken. Eine global und lokal nachhaltige Ernährungspolitik wird sowohl durch eine Importpolitik, die ErzeugInnenpreise unterbietet und bäuerliche Qualitäten nicht anerkennt, als auch durch Exporte billiger Agrarrohstoffe unterminiert. Nachweislich führen europäische Agrarexporte teilweise auch in armen Ländern des globalen Südens zu Marktverwerfungen und zu Hunger. Die Exportoffensive der europäischen Agrar- und Ernährungswirtschaft und der EU-Agrarpolitik bedeutet nicht au

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18.09.2020

Bäuerinnen und Bauern in Europa sagen: Nein zum EU-Mercosur Abkommen

Am 28. Juni 2019 haben sich die EU-Kommissionen mit den Mercosur-Ländern1 politisch auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Damit würden die Importmengen von u.a. Rind-, Geflügel- und Schweinefleisch, sowie Zucker, Agrotreibstoffe und auch Soja aus diesen Ländern in die EU steigen. Auch für einige Milchprodukte ist eine gegenseitige Marktöffnung vorgesehen, obwohl all diese Märkte bereits jetzt enorm unter Druck stehen. Deutschland will in seiner Ratspräsidentschaft „zügige Fortschritte“ beim Abschluss des Abkommens erreichen. In den Mercosur-Ländern wird etwa die Soja-, Zucker- und Fleischproduktion vor allem im Zusammenhang mit der aggressiven Expor

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20.08.2020

Milchdialog von Verbänden und Organisationen der Bäuerinnen und Bauern: Gemeinsames Positionspapie

Jetzt umsteuern in der Agrar(markt)politik Die Milchviehhalter stehen so wie die meisten Tierhalter mit Blick auf die Themen derZukunftskommission auf na tionaler Ebene sowie die aktuellen GAP Diskussionen und die Farm to forkStrategie auf EU Ebene vor großen politischen Herausforderungen. Zum Papier

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22.07.2020

Internationale Bauernrechte

Die ist eine illustrierte Ausgabe der Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Diese Ausgabe ist herausgegeben von Via Campesina Österreich, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Uniterre und FIAN. Einleitung Dieses Land, dieses Wasser, dieser Wald -das sind wir! Die moderne Gesellschaft steht vor einer außerordentlichen Krise. Es ist eine Krise der Zivilisation, die sich seit mehreren hundert Jahren entwickelt hat. Im Zentrum stehen dabei einige wenige"Menschen"1 , die heute über die Hälfte des globalen Reichtums besitzen und kon

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29.06.2020

Zeit zum Umdenken – EU-Mercosur-Abkommen stoppen

Gemeinsamer Aufruf von 60 Organisationen der Zivilgesellschaft Seit 20 Jahren dauern die Verhandlungen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) an. Im vergangenen Juni wurde eine politische Verständigung erzielt. Seither wird an der Erarbeitung eines unterzeichnungsreifen Vertrags gearbeitet. Doch die Mehrheit der Bürger*innen lehnt das Abkommen ab. Die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten Frankreich, Belgien, Irland und Niederlande haben deutliche Kritik geäußert, die österreichische Regierung will das Abkommen in der jetzigen Form nicht unterzeichnen. Denn kaum ein Abkommen ist so se

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17.04.2020

#Bleib Daheim Aber Nicht Leise – In Zeiten der Pandemie sind die Kleinbäuer_innen vereint um die Menschen zu ernähren!

17. April 2020 – Aufruf zur Mobilisierung von La Via Campesina – Internationaler Tag des kleinbäuerlichen Widerstands 24. März, Harare (Zimbabwe): Am 17. April wird sich La Via Campesina am Internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands beteiligen, um erneut auf die historische Rolle der Kleinbäuer_innen für die Gesellschaft und ihre fundamentale Bedeutung als Ernährer_innen der Bevölkerung in Zeiten von Krieg, Faschismus, Autoritarismus und Pandemien aufmerksam zu machen. Covid-19 hat die Welt lahmgelegt. Der tödliche Virus offenbart die Verwundbarkeit des derzeitigen globalen Ernährungssystems, das von der industriellen Landwirtschaft dominie

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16.04.2020

Offener Brief an SPD und Grüne in Hamburg: Keine Zustimmung zu CETA in den Koalitionsvertrag!

Anlässlich der beginnenden Koalitionsverhandlungen in Hamburg zwischen SPD und Bündnis90/Die Grünen wenden wir uns heute gemeinsam mit neun Hamburger Organisationen und Initiativen mit einem Offenen Brief an die Teilnehmer*innen der Koalitionsverhandlungen. Wir fordern sie dazu auf, das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) in den Verhandlungen zu berücksichtigen und im Koalitionsvertrag festzuhalten, dass Hamburg dem Abkommen im Bundesrat nicht zustimmen wird. In unserem Offenen Brief kritisieren wir insbesondere folgende hoch problematischen Inhalte des CETA-Abkommens: Sonderklagerechte für Konzerne schränken demokra

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26.03.2020

Stellungnahme der AbL zur Corona-Krise: Mengendisziplin honorieren für bäuerliche Milcherzeugung

Mit großer Sorge beobachtet die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) dieMilchpreisentwicklung. Aufgrund der Corona-Krise führen sowohl im Export als auch im Binnenmarktunterbrochene Lieferketten zu nachgebenden Preisen, wobei die Molkereien je nach Produktpaletteunterschiedlich stark betroffen sind. Gleichzeitig ist die erzeugte Milchmenge in Deutschland auf einPlus von mittlerweile 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen.Aktuell beginnen einige Molkereien Initiative zu ergreifen und sie fordern ihre Mitglieder zurMengendisziplin auf. Die AbL begrüßt wirksame Molkerei-Aktivitäten, um auf den aktuell massivangespannten Märkten

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Artikel aus Unabhängige Bauernstimme

28.11.2016

Belgien verknüpft CETA-Zustimmung mit Schutz bäuerlicher Lan

Unabhängige Bauernstimme

Mensch Macht Milch

Kontakt

Berit Thomsen
Internationale Agrarpolitik
Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: thomsen[at]abl-ev.de
Telefon: 02381-90-53-172