Gentechnik gegen Vogelgrippevirus

Forschern der Universitäten Cambridge und Edinburg ist es laut britischen Medienberichten gelungen Hühnern mittels Gentechnik ein „Lockgen“ einzuschleusen. Das Gen soll in der Lage sein, im Falle eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus dieses zu binden und an seiner Reproduktion zu hindern. Durch die Verfütterung eines fluoreszierenden Eiweiß ist es später möglich die Genhühner aus einer konventionelle Herde mittels UV-Lampe und leuchtenden Krallen und Schnäbeln auszusortieren. Im Zusammenleben mit mit Vogelgrippe infizierten Tieren zeigt sich, dass die gentechnisch veränderten Tiere weniger anfällig sind. Neben dem Geflügelunternehmen EW Group aus Deutschland sowie Cobb-Vantress aus den USA wurden die Forschungen von der britischen Regierung finanziert. Die zu Tyson Foods gehörende Cobb-Vantres hat sich laut Reuters aus dem Projekt zurück gezogen, weil die kommerzielle Nutzung gentechnisch veränderter Tiere auf absehbare Zeit nicht möglich erscheint.

23.09.2015
Von: mn