15.07.2017

Forderung zur Bundestagswahl - Eine gerechte Handelspolitik, statt TTIP und CETA!

Ein Forderungspapier des Netzwerk Gerechter Welthandel In den vergangenen Jahren hat sich eine breite Bewegung gegen neoliberale Handelspolitik entwickelt.Sie hat die Politik in Deutschland und Europa nachhaltig verändert. Millionen Menschenhaben mit ihrer Unterschrift gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA protestiert, Hunderttausendehaben sich an den Demonstrationen gegen TTIP und CETA beteiligt. Auch andere Verhandlungen,wie beispielsweise TiSA und die Abkommen mit dem Globalen Süden stehen zu Recht inder Kritik. In den nächsten Jahren sollen durch die EU mehr als 20 Freihandels- und Investitionsschutzabkommenverhandelt bzw. beschlossen werden1.

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28.04.2017

Bayer-Monsanto-Fusion bedroht bäuerliche Landwirtschaft

Breites Bündnis demonstriert vor Bayer-Aktionärsversammlung gegen Megafusion / Bauern verbrennen aus Protest Patentscheine und Fusionsverträge Bonn, 28.04.17. Vor Beginn der Bayer-Hauptversammlung demonstrierten heute früh Bauern und Verbraucher zusammen in Bonn gegen die geplante Monsanto-Übernahme. Die Kritik der rund 50 in der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ zusammengeschlossenen Organisationen lautet: Da Bayer-Monsanto bei erfolgreicher Fusion zum weltweiten Marktführer im Saatgut- und Agrochemiemarkt wird, könne der Megakonzern künftig fast im Alleingang bestimmen, was Bauern pflanzen und Verbraucher essen. Außerdem bedrohe die Fusion die

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01.11.2016

TTIP und Folgen für Landwirtschaft: Deutsch/Englisch

Der industriellen Fleischproduktion würden mit einem Abschluss der Transatlantischen Handels und Investitionspartnerschaft TTIP massive Veränderungen bevor stehen. Die Ausbreitung transnational produzierender Unternehmen, deren 'Tierfabriken' eine großindustrielle Produktionfördern, wird zu einer Bedrohung bäuerlicher Landwirtschaft werden. Durch die Minimierung bzw. den Wegfall von Zöllen und dem Anstieg billiger Fleischimporte wird die EU-Fleischproduktion unter Druck gesetzt. Die damit verknüpfte Kostensenkungsstrategie wird die Industrialisierung in der Fleischerzeugung anheizen. Dadurch werden die Umwelt- und Gesundheitskosten jedoch weitestgehen

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12.09.2016

Gemeinsame Bauernerklärung aus den USA, aus Kanada und Deutschland: Deutsch/Englisch

Bäuerinnen und Bauern wollen kein TTIP und CETA Seit Juni 2013 verhandeln EU-Kommission und USA ein weitreichendes Freihandelsabkommen "Transatlantische Freihandels- und Investitionspartnerschaft" (TTIP). Zum ebenfalls sehr weitreichenden Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) liegt seit September2014 der fertige Vertragstext vor, der in den kommenden Monaten in Europa und Kanada ratifiziertwerden soll. Sowohl der fertige CETA-Vertragstext als auch die TTIP-Dokumente zeigen, dass dieLandwirtschaft und ihre Bauernhöfe und die Umwelt auf beiden Seiten des Atlantiks die Verlierersein werden. Neue Handelsströme werden bäuerliche Märkt

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01.09.2016

CETA lesen und vestehen

Analyse des EU-Kanada-Freihandelsabkommen Eine neue handelspolitische Ära kommt auf die bäuerliche Landwirtschaft zu. Mit Hochdruck will die EU in bilateralen Handelsabkommen Märkte für sensible Produkte wie Milch und Fleisch öffnen, die bisher noch überwiegend vor Importen geschützt sind. Dadurch kommen bäuerliche Märkte und (Prozess-)Qualität unter Druck - in Europa und anderen Ländern. Das zeigt die Analyse des CETA-Textes am Beispiel der Marktöffnung und der Geografischen Herkunftsangaben. In Deutschland und EU-weit ist insbesondere der Markt für Fleisch und Milch durch viel zu niedrige Preise für die ErzeugerInnen gekennzeichnet. Der Grund dafür

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01.08.2016

CETA – Der Versuch Landwirtschaft weiter zu globalisieren, bäuerliche Märkte zu zerstören und Gentechnik hoffähig zu machen

In den geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und Kanada (CETA) spielt die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Bei den Verhandlungen um TTIP zeigen bisherige Texte und Studien, dass sowohl der Fleisch- als auch der Milchmarkt in Europa massiv unter Druck geraten werden, aber auch wertvolle europä­i­sche Standards auf dem Spiel stehen.   In der Gentechnik-Politik dies- und jenseits des Atlantiks gibt es grundlegende Unterschiede im Umgang mit gentechnisch verän­der­ten (GV) Pflanzen, wie etwa das Vorsorge- versus dem Nachsorge­prin­zip. Mit CETA soll ein Dialog für den Bereich Biotechnologie etabliert werden, in

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01.07.2016

Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG) durch die Agrarpolitik der EU und Deutschlands

Widersprüche und notwendige Reformen ... Eine Gesamtschau der für Landwirtschaft und Ernährung relevanten SDG und Unterziele zeigt, dass sie ein Agrarmodell fordern, das Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit und Zugang zu nachhaltigen Ernährungssystemen für alle Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dies kann nur durch eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Politik erreicht werden. Notwendig sind Reformen u. a. im Bereich Agrar-, Handels- und Entwicklungspolitik. Insbesondere der Trend zum Agribusiness zulasten der bäuerlichen Landwirtschaft und der Umwelt muss gestoppt und umgekehrt werden. Die Beispiele Milch- und Fleischproduktion veransc

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01.07.2016

Noch lange nicht nachhaltig

Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda 2016 Der Themenkomplex Ernährung und Landwirtschaft ist in der neuen Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen prominent vertreten. Neben den grundsätzlichen Bekenntnissen der Staatengemeinschaft im Bereich Ernährung und Landwirtschaft, die sich in der Präambel der 2030-Agenda finden, gibt insbesondere SDG 2 "Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern" spezifische Zielvorgaben vor. Darüber hinaus beinhalten alle weiteren 16 SDGs Zielvorgaben, die für den Themenkomplex Ernährungssicherheit und Landwirtschaft relevant

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01.12.2015

Der Comic: Mensch Macht Milch

Wie Konzerne unsere bäuerliche Landwirtschaft verpulvern

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01.11.2015

Futtermittel: regional ist zukunftsfähig

Heimische Alternativen zu importiertem Eiweißfutter Die Weltbevölkerung wächst seit vielen Jahrzehnten. Heute leben mehr als 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Wenn die Prognosen der Vereinten Nationen eintreffen, werden es bis zum Jahre 2050 voraussichtlich 9,7 Milliarden Menschen sein. In den darauf folgenden 50 Jahren könnte die Weltbevölkerung auf 11,2 Milliarden Menschen steigen. Während in Europa die Bevölkerungszahl zurückgeht, steigt sie in allen anderen Regionen an. Asien wird im Jahr 2100 mit 4,9 Milliarden Menschen weiterhin der bevölkerungsreichste Kontinent sein. Gefolgt von Afrika, dessen Bevölkerungsich von heute 1,2 Milliarden auf vor

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01.10.2015

Billiges Milchpulver für die Welt

Milchpulver Krise Entwicklungsländer Burkina Faso Afrika

Das Auslaufen der EU-Milchquote und die Milcherzeugung und -exporte in Deutschland und der EU Agrarpolitik und Milchwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union setzen auf Exporte für den Weltmarkt, um weiteres Wachstum im Milchsektor zu ermöglichen. Standardisierte Massenprodukte wie Milchpulver und Molkepulver machen allerdings über 60 Prozent der Exporte aus. Hier findet der Wettbewerb vor allem über den Preis statt. Deshalb lassen sich Erzeugerpreise, die eine bäuerliche Milchwirtschaft mit Ihren Vorteilen für ländliche Entwicklung, biologische Vielfalt und Tourismus erfordert, mit dieser Strategie nurin Ausnahmefällen erzielen. Exporte, d

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01.03.2015

TTIP und CETA: Angriff auf bäuerliche Landwirtschaft: Deutsch/Englisch

Wie die TTIP-Verhandlungen und der CETA-Vertragstext wertvolle Standards und Qualitäten für Verbraucherschutz und in der Landwirtschaft absenken

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01.06.2013

System billiges Schweinefleisch

Folgen der europäischen Exportorientierung für bäuerliche Strukturen in Deutschland und Bedeutung für EntwicklungsländerIm Jahr 2012 werden weltweit 295,5 Millionen Tonnen Fleisch produziert. Davon nimmt Schweinefleisch mit 111,73 Millionen Tonnen den größten Anteil ein, gefolgt von Geflügel, Rind (Büffel) und Schaf (Ziege). In nder EU-27 wird ein Fünftel (23 Mio. t) der weltweiten Schweinefleischproduktion erzeugt. Innerhalb der EU-27 ist Deutschland mit 4,7 Millionen Tonnen im Jahr 2011 der größte Schweinefleischproduzent und hat die Erzeugung in den vergangen zehn Jahren um 17 Prozent gesteigert. Auffallend in der EU ist, dass die Produktionsmengen

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Artikel aus Unabhängige Bauernstimme

28.11.2016

Belgien verknüpft CETA-Zustimmung mit Schutz bäuerlicher Lan

Unabhängige Bauernstimme

Mensch Macht Milch

Kontakt

Berit Thomsen
Internationale Agrarpolitik
Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: thomsen[at]abl-ev.de
Telefon: 02381-90-53-172