AbL: Respekt für bäuerliche Arbeit ist konsequenter Klimaschutz

Zu der Kritik von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner an Ende Gelände

Zu der Kritik von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nach den Protesten für mehr Klimaschutz im rheinischen Braunkohle-Revier gegenüber den Aktivisten, sie würden „respektlos mit Lebensmitteln“ umgehen, "achtlos über Gemüsefelder" trampeln und sie hätten ein „Glaubwürdigkeitsproblem“ bei ihrem Kampf für das Klima, sagt Martin Schulz, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.:

„Der Respekt vor bäuerlicher Arbeit ist uns wichtig. Deshalb ist es richtig, dass die Aktivisten von Ende Gelände sich öffentlich bei den Bäuerinnen und Bauern entschuldigt haben, dass sie Teile der Ernte überrannt haben, um sich einen Weg in die Kohle-Grube zu bahnen. Ende Gelände hat schon im Vorfeld Entschädigung angekündigt und sie haben dies via twitter wiederholt. Respekt vor bäuerlicher Arbeit wünsche ich mir auch von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, indem sie endlich das 1,5-Grad-Ziel entschlossen und konsequent anpackt“.

Zu der Kritik von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nach den Protesten für mehr Klimaschutz im rheinischen Braunkohle-Revier gegenüber den Aktivisten_hier.

Zum bäuerlichen Klimaappell_hier

25.06.2019
Von: Pressemeldung