• Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

    vertritt konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebe.

  • Wir wollen Agrarpolitik gestalten

    für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

Haltung zeigen! Das war die Wir haben es satt!-Demo 2026

17. Januar, Berlin

Haltung zeigen! Wasser ist keine Ware, sondern Menschenrecht – mit diesem Slogan starteten wir am 17. Januar mit einem bäuerlichen Protestbild beim Internationalen Agrarminister:innen-Gipfel in den Demo-Tag. Mit spannenden Reden und internationaler Perspektive forderten wir den Schutz der immer knapper werdenden Ressource Wasser. Frau Engelhardt-Kopf, parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, nahm unsere bäuerliche Protestnote entgegen.

Von dort ging es für die Bäuerinnen und Bauern mit ihren 45 Traktoren zur Auftaktkundgebung der Wir haben es satt!-Demo am Brandenburger Tor, von wo aus sie den bunten Demo-Zug aus 8000 Menschen, Laufblöcken, Themenwägen und Trommelgruppen durchs Regierungsviertel und vorbei am Bundeslandwirtschaftsministerium anführten. Als breites Bündnis forderten wir an dem Tag gemeinsam: Haltung zeigen: Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit! Wir brauchen echte Verbesserungen für unsere Höfe – als Lebensmittelerzeuger:innen und Verbraucher:innen!

Bäuerlicher Protest 2026

Haltung zeigen: Europaparlament muss gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung sichern

Jetzt kommt es auf uns alle an: Bitte aktiv werden

Aktuell wird auf europäischer Ebene über einen Gesetzesentwurf zu neuen Gentechnik-Pflanzen verhandelt, dessen Auswirkungen fatal wären. Käme der Gesetzesvorschlag so durch, wäre eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung nicht mehr möglich - weder konventionell noch ökologisch - oder nur mit sehr hohem Aufwand und Kosten. Geplant ist, dass die allermeisten zu erwartenden neuen Gentechnik-Pflanzen nicht mehr nach bestehdenm EU-Gentechnikeecht reguliert werden. Das Vorsorgeprinzip und unser Recht auf gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung und damit unsere Wahl- und Entscheidungsfreiheit, was wir züchten, säen, ernten, verarbeiten und essen soll abgeschafft werden. Nicht mit uns! Der Gesetzesentwurf ist mitlerweile in der 2. Lesung. Jetzt kommt es auf die gewählten Europaparlamentarier:innen und die EU-Mitgliedstaaten an. Sie haben es in der Hand und können den in vielerlei Hinsicht inakzeptablen Gesetzesentwurf zu neuen Gentechnik-Pflanzen stoppen.

  • Deshalb haben wir einen Sammelbrief von Bäuer:innen, Gärtner:innen, Züchtenden und Lebensmittelherstellenden verfasst, den wir zeitnah mit möglichst viele Unterzeichner:innen an die Europaparlamentareir:innen schicken wollen. Hier können Sie / kannst Du mitmachen (LInk)

  • Bitte wenden Sie sich / Ihr Euch direkt an die Europaparlanmentarier:innen im Wahlkreis oder Bundesland. Bittet Sie um Gesaprächstermine, fragt sie, ob sie diesem in vielerlei Hinsicht inakzeptablen Gesetzesentwurf der die Wahlfreiheit und selbstbestimmte Wirtschaftsweise torpediert etwa zustimmen wollen? Erläutert den Parlamentarier:innen, was dieser Gesetzesentwurf für die Praxis bedeuten würde und fordert sie auf, den Gesetzesentwurf grundlegend zu verbessern oder ihn abzulehnen! Mehr Infos hier.

Danke fürs Mitmachen und Euer Engagement!

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