12 Europäische Labore fordern verpflichtende Nachweismethoden

In einem offenen Brief haben sich 12 Labore aus ganz Europa an EU-Politiker:innen gewandt. Sie  fordern die zuständigen Gesetzgeber nachdrücklich auf, im geplanten Gesetz zu neuen Gentechnik-Pflanzen verpflichtende Nachweismethoden vorzuschreiben. Es sei besorgniserregend, dass dies bisher nicht der Fall sei. Die Labore müssen in der Lage sein, alte und neue Gentechnik nachzuweisen zu können, denn das verlangen ihre Kunden. Diese möchten wissen, ob neue Gentechniken in ihren Wertschöpfungsketten vorhanden sind. Diese Transparenzanforderungen hätten alle ihre Kunden, nicht nur der Bio- und „ohne Gentechnik“-Sektor. Die Labore fordern die Gesetzgeber auf, den Gesetzestext entsprechend zu verbessern, so dass Hersteller von neuen Gentechnik-Pflanzen der sogenannten Kategorie 1 im Rahmen des Zulassungsverfahrens verpflichtet werden, Nachweismethoden, Referenzmaterial und Daten über die gentechnische Veränderung und deren Ort bereitzustellen.

Link zum Brief: www.enga.org/fileadmin/user_upload/Lab_letter_27.06.2025_final.pdf