Sammelbrief von Bäuer:innen, Gärtner:innen, Züchtenden und Lebensmittelherstellenden ans EU-Parlament
Jetzt unterschreiben und an Kolleg:innen und Verarbeitungsunternehmen weiterleiten!
Noch können wir den inakzeptablen Gesetzesentwurf zu neuen Gentechniken stoppen, der unsere gentechnikfreien Märkte und unsere Wettbewerbsvorteile massiv in Schwierigkeiten bringen würde. Bio und konventionell. Deshalb fordert / fordern Sie mit uns gemeinsam das Europaparlament auf, das Recht auf gentechnikfreie Züchtung, Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung zu sichern und wirksame Patent-Verbote umzusetzen!
- hier zum gemeinsamen Brief von Bäuer:innen, Gärtner:innen, Züchtenden und Lebensmittelherstellenden ans Europaparlament
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Mehr Infos:
Ein geplanter Gesetzesentwurf zu neuen Gentechnik-Pflanzen befindet sich in der entscheidenden Phase. Nun haben es die gewählten Europaparlamentarier in der Hand und können den in vielerlei Hinsicht inakzeptablen Gesetzesentwurf zu neuen Gentechnik-Pflanzen stoppen. Deshalb haben wir einen Sammelbrief von Bäuer:innen, Gärtner:innen, Züchtenden und Lebensmittelherstellenden verfasst, den Sie und Ihr gerne unterschreiben können. Wir sammeln die Unterschrifetn und werden diese dem Europaparlament kurz vor der Endabstimmung übergeben (voraussichtlich Mitte Mai 2026).
Warum? Für uns Bäuer:innen, Gärtner:innen, Züchtende und Lebensmittelherstellende steht mit dem geplanten Gentechnik-gesetz eine bedrohliche Entscheidung an. Die Frage ist, ob wir in Zukunft noch die Möglichkeit und das Recht haben, gentechnikfrei zu erzeugen – egal ob bio oder konventionell wirtschaftend. Denn laut einem aktuellen Gesetzesentwurf sollen alle bisherigen Schutzmöglichkeiten vor Gentechnik-Verunreinigungen unseres Saatguts, unserer Ernten und unserer Lebensmittel abgeschafft werden. Ebenso alle Instrumente zur Rückverfolgbarkeit und Rückholbarkeit im Schadensfall. Auch die bisherigen Haftungsregelungen bei wirtschaftlichen Schäden durch Kontaminationen sollen dann nicht mehr gelten. Selbst die Wahl- und Entscheidungsfreiheit für Verbraucher:innen, also die Kennzeichnungspflicht soll abgeschafft werden. Mit der geplanten Deregulierung würde es auch zu einer Patentierungswelle auf NGT-Pflanzen und -Produkte kommen. Dann wäre Saatgut nicht mehr frei verfügbar. Dies würde die Züchtung und die Vielfalt an Sorten und Anbietern stark reduzieren und uns extrem abhängig machen.
Über den in vielerlei Hinsicht inakzeptablen Gesetzesentwurf müssen nun die Europaparlamentarier:innen abstimmen. Sie haben es in der Hand diesen sehr einseitigen Gesetzesentwurf, der allein die Interessen der Gentechnik-Industrie bedient, abzulehnen und bei der Endabstimmung mit NEIN zu stimmen. Dann würden neue Gentechnik-Pflanzen weiter nach bestehendem EU-Gentechnikrecht geregelt, also einer verpflichtenden Risikoprüfung und Kennzeichnungspflicht unterliegen, sowie Koexistenz- und Haftungsregelungen.
Es geht um die Zukunft unserer Lebensmittelerzeugung und die Existenzsicherung unserer Höfe und Unternehmen.
Um die Europaparlamentarier zu einem NEIN zu bewegen hat die AbL einen Sammelbrief (Link) von Bäuer:innen, Gärtner:innen, Züchtenden und Verarbeitenden verfasst. Bitte unterschreiben Sie / Ihr den gemeinsamen Brief über dieses Formular (Link)
Wir senden den gemeinsamen Brief mit allen Unterzeichnenden Anfang Mai 2026 an alle deutschen Europaparlamentarier:innen.
Danke fürs Mitmachen und Ihre / Eure Unterstützung!



