AbL kritisiert Rukwieds Handeln und Schweigen im Handeln im BayWa-Aufsichtsrat

AbL-PM zum Umgang in der BayWa mit der Krise

In der sich durch den gescheiterten Sanierungsplan weiter verschärfenden Krise des Agrarhandelskonzerns BayWa stellt sich zunehmend die Frage nach Verantwortung im Aufsichtsrat. Nur DBV-Präsident Joachim Rukwied bleibt aus der Ära des früheren Vorstandsvorsitzenden Lutz übrig, während Monika Hohlmeier und Monique Surges den Aufsichtsrat am 31. März 2026 vorzeitig verlassen werden. Rukwied zog mit den nun scheidenden Mitgliedern als zentraler Akteur in das Kontrollgremium auf Vorschlag der Raiffeisen-Beteiligungs-AG (BRB) ein.

Lucia Heigl, Bäuerin in der Oberpfalz, sagt:

„Die Bäuerinnen und Bauern sind die Leidtragenden der BayWa-Krise, die durch fehlendes Risikomanagement und riskante Expansionspolitik ausgelöst wurde. Warum hat der Aufsichtsrat nicht eingegriffen und warum schweigt Rukwied weiter dazu? Nicht einmal zum Vorwurf der Bilanzmanipulation gibt es eine Stellungnahme. Wer als zusätzliche Alterssicherung in BayWa Aktien investiert hat, verlor in den letzten 3 Jahren über 88% seines eingesetzten Kapitals! Diese Entwicklung im Aufsichtsrat mit getragen zu haben und nun weiter am Stuhl zu kleben, ist unverantwortlich. Wir Bäuerinnen und Bauern haben Fragen und warten auf die Antwort von DBV-Präsidenten."

Kontakt:
Bernd Schmitz
Stellvertretender Bundesgeschäftsführer
Mobil: 0177-3565559