Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. bedankt sich für die Möglichkeit der Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission vom 16. Juli 2025 zur Gemeinsamen
Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse (GMO), welcher als Teil der Vorschläge für die nächste Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) von 2028 – 2034 vorgelegt wurde.
Die AbL verweist bezüglich der aus ihrer Sicht notwendigen weitreichenderen Reformvorschläge für die GMO zunächst auf ihre Stellungnahme zu den Änderungs-Vorschlägen zur Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 (GMO) sowie ergänzend auch auf ihre Stellungnahme zu den Änderungs-Vorschlägen zur Richtlinie 2019/633 (UTP), welche die Europäische Kommission beide bereits am 10. Dezember 2024 vorgestellt hatte.
Sie verweist zudem auf die gemeinsamen Forderungen zur Marktpolitik in der Stellungnahme der Verbände-Plattform zur Reform der GAP nach 2027 (siehe Kap. 5) sowie auch auf die gemeinsame Positionierung des European Milk Boards (EMB) zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik.
Die Gestaltung der Agrarmärkte und der Ernährungswirtschaft ist eng verknüpft mit dem Erhalt vielfältiger bäuerlicher Betriebe, lebendiger ländlicher Räume und letztlich der Resilienz unserer Ernährungssysteme. Aktuell können sehr viele Bäuerinnen und Bauern jedoch nicht vom Verkauf ihrer Produkte leben, wie u.a. auch die jüngste Auswertung des Milch-Marker-Index, der anhand tatsächlich berechneter Werte die Deckung der Produktionskosten ermittelt, zuletzt im Durchschnitt aller milchviehhaltenden Betriebe nur zu 93% gedeckt waren.
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