Aus Sicht der unterzeichnenden Verbände ist es nicht nachvollziehbar, dass Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die Kürzung des Bundesprogrammes Umbau Tierhaltung nicht zurücknehmen will und langfristigen Förderungen von Tierwohl über Bundesprogramme, also bundesweit einheitliche Förderproramme, ablehnend gegenüber steht. Damit erzeugt er einen enormen Vertrauensverlust bei tierhaltenden Betrieben, die umbauen wollen. Sie haben sich auf das von der Vorgängerregierung installierte Programm verlassen. Besonders für die Sauen haltenden Betriebe drängt die Zeit. Sie müssen ihre Ställe per Gesetz umbauen. Bis Februar 2029 das Deckzentrum und bis 2036 den Abferkelbereich, danach ist bestehendes Recht für sie nicht mehr förderfähig. Die Kosten für die nötigen umfangreichen Umbaumaßnahmen lassen sich kaum und schon gar nicht im Vorhinein am Markt zurückholen und lassen sich nicht oder nur unzureichend durch Förderprogramme in den Bundesländern kompensieren.



