Bei dieser ersten Veranstaltung der Reihe „Milchproduktion im Klimawandel: Vom CO₂-Fußabdruck zur gemeinwohlorientierten Praxis“ stehen Klimabilanzen, deren Methodik und aktuelle Nutzung im Fokus.
Zur Anmeldung: AbL e.V.: Klimabilanzierung.
Wie kann die Klimawirkung der Milchproduktion gemessen werden und wie zeigt sie sich konkret auf den Höfen?
Seit einigen Jahren gewinnt das Thema Klimabilanzierung zunehmend an Bedeutung. Verschiedene Klimatools wurden bereits entwickelt, um den CO₂-Fußabdruck von Milchviehbetrieben zu erfassen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Nutzung einer national harmonisierten Berechnungsmethodik, denn nur so lassen sich die Ergebnisse zwischen den Betrieben und Berechnungstools vergleichen. Die Bewertung des CO₂-Fußabdrucks liefert wichtige Ansatzpunkte für praktikable Klimaschutzmaßnahmen und kann gemeinsam mit weiteren Indikatoren zur Einordnung der betrieblichen Nachhaltigkeit beitragen.
Die AbL lädt herzlich ein, gemeinsam die Bedeutung und die Auswirkungen von Klimabilanzen für die bäuerliche Landwirtschaft zu diskutieren.
In der ersten Online-Veranstaltung erwarten euch Fachvorträge von:
- Lisa Oehlert (Landwirtschaftskammer Niedersachsen)
- Lisa Fröhlich (Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen) und
- ein Praxisbeispiel von einem Milchbetrieb (noch zu bestätigen)
Dabei beschäftigen wir uns mit den zentralen Fragen:
- Warum wird heute auf Milchviehbetrieben bilanziert und wie funktioniert das?
- Welche Indikatoren werden bei der Klimabilanzierung auf Milchviehbetrieben betrachtet?
- Wie sehen die Ergebnisse der Klimabilanzierung aus, und welche konkreten Maßnahmen leiten sich daraus für die Praxis ab?
In den folgenden Veranstaltungen erörtern wir, warum der CO2-Fußabdruck nicht als entscheidendes Kriterium für die Weidehaltung gelten kann und welche Alternativen es hin zu einer Honorierung von Gemeinwohlleistungen gibt.
Die Anmeldung erfolgt über dieses Formular: AbL e.V.: Klimabilanzierung.
Der Zoom-Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt.



