Greenpeace hat verschiedene Supermarktketten zu ihrem Umgang mit Gentechnik befragt und dabei deutliche Unterschiede festgestellt. Laut Greenpeace-Supermarktcheck sind Aldi Nord und Aldi Süd die Konsequentesten und bekennen sich ganz klar dazu, keine Produkte aus Neuer Gentechnik anbieten zu wollen. Rewe, Penny, Edeka und Netto positionierten sich zwar kritisch gegenüber den Verfahren neuer Gentechnik, ließen aber offen, ob sie solche Produkte in Zukunft listen wollen. Hinsichtlich Kennzeichnung fordern neben Aldi auch Rewe und Penny eine strenge Regulierung, die Einhaltung des Vorsorgeprinzips, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung, um ihren Kund:innen Wahlfreiheit zu ermöglichen. Lidl, Kaufland, Edeka und Netto zeigten sich noch unentschieden. Greenpeace sieht darin ein „gefährliches Signal“, da sich die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland sowie Edeka und Netto ihrer Verantwortung gegenüber Verbraucher:innen entzögen. Anne Hamester, Expertin für Landwirtschaft bei Greenpeace sieht die Politik in der Pflicht, „die Wahlfreiheit bei Gentechnik für Landwirtschaft, Handel und Verbraucher:innen durch eine lückenlose Kennzeichnungspflicht zu sichern. Die Gentechnikfreiheit ist ein ökonomischer und ökologischer Erfolg, den wir jetzt verteidigen müssen.“
Link zum Supermart-Check (Link)



