Handelspolitik: Qualitäten nach vorne stellen

Der Agrarindustrie fehlt die Fairness im Freihandel – wenn es sie selbst trifft Eigentlich läuft alles nach Plan. Die deutsche und europäische Agrarpolitik atmet bekanntlich die Maxime der Exportorientierung. Die Strategie scheint aufzugehen. Europa hat seine Agrarexporte von Oktober 2016 bis 2017 um 5,6 Prozent erhöht. Auf dem weltweiten Markt konnte die EU beispielsweise 25 Prozent mehr Milchpulver absetzen. Mit zusätzlichen 27 Millionen Euro will Europa in diesem Jahr den Absatz von EU-Agrarprodukten ankurbeln, etwa in Kanada, Japan,…

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Plattformpapier der Initiative „Konzernmacht beschränken“

Konzerne wie Bayer, Google und VW verfügen über viel Marktmacht. Großkonzerne haben größtenteils Niederlassungen in Steueroasen, um sich vor Steuerzahlungen zu drücken. Mega-Fusionen, vielfach finanziert durch Banken und Investmentgesellschaften, erhöhen enorm die Marktkonzentration. Je höher der Marktanteil eines Konzerns, desto höher auch seine Macht gegenüber Zulieferern, Herstellern, Erzeugern und Kunden. Diese Nachfragemacht ist genauso problematisch wie die Macht von Monopolisten oder Oligopolen. Wenn sich sehr wenige Konzerne die Märkte…

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Proposal for a fair EU agricultural policy after 2020

Align EU agricultural policy with quality Europe's Common Agricultural Policy faces the great challenge of reconciling society and agriculturefor the benefit of all. For decades, agricultural policy has mainly focused on pushing the internationalcompetitiveness of the food industry. The goal of world market leadership pushed aside societalconcerns for a transparent quality-production, which is fair to environment, climate and animals andpushed hundreds of thousands of farms in economic exits. EU subsidies such as the flat-rate payments per…

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Vorschlag für eine gerechte EU-Agrarpolitik nach 2020

Leistungen bäuerlicher Betriebe honorieren. Direktzahlungen mit Punktesystem qualifizieren. Mit Marktregeln Krisen vermeiden und Qualität stärken. 2. Auflage Hier können Sie mit dem Direktzahlungsrechner nach dem AbL-Punktesystem errechnen, wie sich der AbL-Vorschlag für eine gerechte EU-Agrarpolitik nach 2020 auf ihren Betrieb auswirkt. Europas Gemeinsame Agrarpolitik steht vor der großen Aufgabe, Gesellschaft und Landwirtschaft wieder in Übereinstimmung zu bringen, zum Wohle aller. Seit Jahrzehnten ist die Agrarpolitik in der…

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Inhaltliche Auseinandersetzung der AbL zu Freihandelsabkommen am Beispiel Öffnung Sensibler Agrarmärkte

In den geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA), aber auch zwischen der EU und dem südamerikanischen Länderbund Mercosur, oder den anstehenden Verhandlungen zwischen der EU und Neuseeland sowie Australien – um nur einige zu nennen - spielt die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Insbesondere sollen mit diesen Handelsabkommen der sogenannten neuen Generation auch hochsensible Agrarmärkte in die EU für Importe von Fleisch und Milchprodukten geöffnet werden. Die Analyse des CETA-Textes zeigt, wie Märkte geöffnet werden für…

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Offener Brief zu den Sondierungsverhandlungen: CETA nicht ratifizieren!

Über 20 zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die Parteien CDU, CSU, FDP und Bündnis90/Die Grünen heute in einem Offenen Brief dazu auf, das Handels- und Investitionsschutzabkommen der EU mit Kanada, CETA, nicht zu ratifizieren. CETA ist bereits in Teilen vorläufig in Kraft getreten und muss nun von den EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Die 22 Organisationen aus den Bereichen Kultur, Wohlfahrtspflege, Arbeitnehmerrechten, Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz kritisieren unter anderem die Errichtung einer…

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Mitmachen: FOODprint gegen neue Gentechnik-Verfahren

Unterschriften- und Fußabdrücke sammeln, damit neue Gentechnikverfahren als Gentechnik eingestuft und behandelt werden. Seit einigen Jahren gibt es mehrere neue Gentechnik-Verfahren – bspw. CRISPR/Cas. Die große Frage ist, ob die neuen Gentechnik-Verfahren auch als Gentechnik eingestuft und reguliert werden. Oder ob sie - wie von interessierter Seite gewollt - ohne Risikoprüfung, Zulassungsverfahren, Kennzeichnung, Nachweisbarkeit und Rückverfolgbarkeit einfach in die Umwelt und Lebensmittel gelangen können. Die Initiatoren dieser…

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Bayer – Monsanto: Bleibt uns vom Acker

Warum Bäuerinnen und Bauern die geplante Fusion ablehnen  Es soll der größte Deal werden, den je ein deutsches Unternehmen gemacht hat. Für knapp 59 Milliarden Euro will der Leverkusener Bayer Konzern den US-Gigan­­ten Monsanto kaufen und sich damit weltweit an die Spit­ze der Saatgut- und Pestizidhersteller kata­pul­­­tie­ren. Die Monsanto-Aktionäre haben nach eini­gem Zö­gern zugestimmt. Gefragt sind jetzt die Wett­be­­werbs­­hü­ter. Weltweit müssen über 30 Wettbe­werbs­­­be­hörden der Fusion zustimmen – laut Bayer haben dies schon 1/3…

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Kein Gentechnik-Weizen in Gatersleben

Schadensersatzklage endgültig abgewiesen. Von neun Jahren machten sechs junge Menschen mit ihrer spektakulären Aktion auf die fahrlässige Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen in der Genbank Gatersleben aufmerksam. Anfang September ist die gegen sie erlassene Schadensersatzklage des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben endgültig abgewiesen worden. Es war einer jener Freisetzungsversuche, bei dem man sich im Nachhinein fragt, weshalb man, selbst wenn man den Einsatz gentechnischer Methoden…

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Verbände fordern: Neue Gentechnik-Verfahren als Gentechnik regulieren!

Gesellschaftliche Debatte führen statt Aushöhlung des EU-Rechts forcieren

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