09.10.2019

Veränderungen sind notwendig, müssen für uns Bäuerinnen und Bauern aber auch umsetzbar sein und bezahlt werden

Bauern und Bäuerinnen brauchen belastbare Perspektiven. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner muss endlich liefern

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23.09.2019

Hintergrundpapier Mercosur: Angriff auf Klimaschutz und Menschenrechte

Heute veröffentlichen Powershift, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und weitere Organisationen das Hintergrundpapier: Angriff auf Klimaschutz und Menschenrechte - Die Folgen des Assoziationsabkommens mit dem Mercosur für Mensch und Natur. Zu den Mercosur-Ländern gehören Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Der Autor Thomas Fritz beschreibt die aktuelle Situation in Brasilien unter Präsident Bolsonaro folgendermaßen: "Während die Kommission die Einigung als „historisch“ feierte, zeigte sich ein Bündnis lateinamerikanischer Bewegungen bestürzt. Das geplante Abkommen verschärfe die Gefahr für die Zivilgesellschaft, die sich einem rechten Vormarsch ausgesetzt sehe, vor allem nach der Amtsü

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17.09.2019

Bäuerinnen und Bauern fordern: Machen Sie ernst, Frau Merkel, stoppen Sie den Klimawandel jetzt!

Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zum verbändeübergreifenden Aufruf zum weltweiten Klimaaktionstag am 20. September:

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30.08.2019

CRISPR für mittelständische Züchter? Mit Patentfamilien und -pools haben sich die Konzerne ihre Marktmacht bereits gesichert

In der Diskussion um die neuen Gentechnikverfahren wird immer wieder das Argument vorgebracht, dass die neuen Technologien billiger seien als die bisherige Gentechnik und daher auch von kleineren Unternehmen eingesetzt werden könnten. Dabei wird übersehen, dass Verfahren wie CRISPR ebenso patentiert werden wie die damit manipulierten Pflanzen. Einfach so mit CRISPR arbeiten funktioniert also nicht. Jedes Unternehmen, ob klein oder groß, das die Technologie nutzen will, muss zuerst mit dem bzw. den PatentinhaberInnen verhandeln und Lizenzen zahlen. Doch wie viele Patente gibt es im Bereich CRISPR/Cas? Wer hat sich die Grundlagenpatente gesichert? Und wer kann die Techniken überhaupt noch nutzen? Hintergründe lesen

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29.08.2019

Patentrezept gegen Profitinteresse. Nach Jahren ist nun das Patent auf Teff gescheitert

Zum ersten Mal Indschera gegessen – jenen traditionellen Brotfladen der ostafrikanischen Küche – hat Regina Asendorf, als sie nun doch das gute Ende einer Geschichte über Neokolonialismus, Patentrechte und Widerstand in einem äthiopischen Restaurant feiern konnte. „Das Wichtigste daran ist eigentlich“, sagt die Mitarbeiterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, „die Erfahrung, dass es sich lohnt, Unrecht öffentlich zu machen und dagegen Widerstand zu leisten.“ Als sie vor zehn Jahren begonnen hatte, sich mit dem hirseartigen Gras Teff (Eragrostis tef) auseinanderzusetzen, war ihr diese Dimension noch nicht bewusst... Im Rahmen eines Projektes der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu möglichen landwirtschaftliche

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27.06.2019

FDP-Angriff auf „ohne Gentechnik“. Die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" ist gefragt und erfolgreich, dass provoziert die Gegner

Nach anfänglicher massiver Gegenwehr gegen die Listung von „ohne Gentechnik“-Produkten hat sich das Blatt spätestens seit 2014 gewendet. Immer mehr tierische Produkte (Milch, Eier und Fleisch) tragen das „ohne GenTechnik“-Siegel. Die freiwillige „ohne-Gentechnik“-Kennzeichnung ermöglicht es Verbrauchern zu erkennen, wenn Milch, Fleisch oder Eier von Tieren stammen, die ohne gentechnisch veränderte Futtermittel gefüttert wurden. Derzeit wird „ohne Gentechnik“ zum Standard – v. a. bei den Eigenmarken des Lebensmitteleinzelhandels.Ende 2018 wurden 50 % der in Deutschland erzeugten Milch „ohne Gentechnik“ erzeugt, 60 % des Geflügel fleisches und 70 % der Schaleneier. Nach wie vor gibt es große Dynamik. Entschei dend für Bäu

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05.06.2019

Studie: Keine Gentechnik durch die Hintertür

Diese Studie liefert einen Beitrag zur aktuellen Diskussion rund um neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas, Zink-Finger-Nuklease oder ODM. Sie befasst sich mit dem EuGH-Urteil vom 25. Juli 2018, wonach diese Verfahren nach Gentechnikgesetz reguliert werden müssen und prüft und bewertet Reaktion, Argumente und Forderungen der Gentechnik-Befürworter*innen. Es wird klar gestellt, warum eine Regulierung er neuen Gentechnik-Verfahren als Gentechnik in Europa zum Erhalt einer gentechnikfreien Züchtung, Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung notwendig ist. Autorin: Annemarie Volling, im Auftrag von Maria Heubuch, MdEP, Mai 2019. Zur Studie_hier

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23.05.2019

Gentechnik-Gesetzgebung unter Druck. Befürworter der neuen Gentechnikverfahren drängen auf Deregulierung

Eigentlich ist alles klar. Der Europäische Gerichtshof hatte am 25. Juli 2019 festgestellt, dass auch neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas, Zink-Finger-Nuklease, ODM oder TALEN Gentechnik sind und auch nach dem Gentechnik-Gesetz reguliert werden müssen. Ein eindeutiges Urteil, welches die gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft sehr begrüßt, weil es jetzt Rechtsklarheit gibt. Unternehmen und Wissenschaftler, die die neuen Verfahren gerne unbegrenzt nutzen wollen, sehen das anders. Auch die Regierungen der Hauptanbauländer von GV-Pflanzen plädieren für eine Nicht-Regulierung der neuen Gentechnikpflanzen, damit sie ihre Produkte global absetzen können. Großes Interesse an einer Deregulierung haben auch die G

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30.04.2019

Gentechnik-Verunreinigungen im Bayer-Saatgut. Konzern muss für Folgekosten Verantwortung tragen

Bis Ende März 2019 mussten in Deutschland ca. 2.150 Hektar konventioneller Winterraps umgebrochen werden, weil er mit einem Gentechnik-Raps-Konstrukt „GT73“ der Firma Bayer verunreinigt war. Betroffen sind 84 landwirtschaftliche Betriebe in zehn Bundesländern, in denen die Verunreinigungen mit der Sorte „DK Exeption“ von Dekalb auftraten. Diese Sorte hat in Europa keine Anbauzulassung, also gilt Nulltoleranz. Dekalb wurde 1998 von Monsanto gekauft, heute gehören die Marke und das Zuchtmaterial Bayer CropScience. Aufgefallen waren die Verunreinigungen mit GT73 bereits am 25. Oktober 2018 bei staatlichen Saatgutuntersuchungen in Frankreich. Erst am 21. Dezember informierte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensm

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08.04.2019

Klima-Notruf anlässlich der Agrarministerkonferenz

Bäuerinnen und Bauern fordern die Klimawende Die Agrarminister*innen und Amtschefs der Landwirtschaftsministerien der Länder werden am 10. bis 12. April 2019 in Landau in der Pfalz über die Zukunft der Agrarpolitik diskutieren. Zu diesem Anlass erneuern Bäuerinnen und Bauern ihren Appell für eine sofortige Klimawende, um auch in Zukunft für die Ernährung der Menschen sorgen zu können. Seit dem ersten bäuerlichen Klimaappell vor der Weltklimakonferenz von Paris 2015 hat sich die Klimakrise massiv verschärft.  Der Dürresommer 2018 hat der europäischen Landwirtschaft immense Verluste beschert und die bedrückende Realität des Klimawandels gezeigt.  Der Klimawandel zerstört auch unsere Wälder. Für viele

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03.04.2019

Vorschläge für neue Honorierung von Umweltleistungen (Eco-Schemes)

Verbände-Plattform schickt Liste sinnvoller „Öko-Regelungen“ an Agrarministerkonferenz zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

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01.04.2019

Kurzfilm zu den Folgen billiger Milchexporte

Der zweiminütige animierte Kurzfilm von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und von Germanwatch skizziert die Wirkungen der EU-Agrarpolitik am Beispiel Milch auch in Bezug auf Hunger- und Armutsbekämpfung und mobilisiert zum Handeln. Die Hamburger Illustratorin Verena Braun hat die Zusammenhänge in dem neuen Film dargestellt.

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30.03.2019

100 Mio Euro für Gentechnik-Forschung

Die Bundesregierung fördert den Einsatz von Gentechnik bei Pflanzen und Tieren zur Lebensmittel­erzeugung mit über 100 Millionen Euro. Das zeigt die Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Deutschen Bundestag (Drucksache19/7926, 20.02.2019). Im Mittelpunkt der Projekte steht meist Grundlagenforschung, Genomsequen­zierungen und die spätere Anwendung von neuen Gentechnik-Verfahren - Risikoforschung spielt hingegen kaum eine Rolle. Allein das Bundesforschungsministerium (BMBF) förderte von 2011 bis 2020 Projekte mit neuen Gentechnik-Verfahren mit knapp 33 Millionen Euro. Nutznießer sind zahlreiche Univer­sitäten sowie das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie, das IPK Gatersleben, das Frauenhofer-Institut

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25.01.2019

Gemeinsame europäische Bauernerklärung

Joint European farmers’ declarationDéclaration conjointe des agriculteurs européensGemeinsame europäische Bauernerklärung … für eine faire und verantwortungsvolle Handelspolitik Europa bringt diverse Freihandelsabkommen auf den Weg mit beispielweise Kanada (Ceta), mitJapan (Jefta), mit einigen Mercosur-Ländern1, mit Neuseeland und Australien und mit vielen mehr.Auch mit den armen und ärmsten Ländern dieser Welt handelt Europa Verträge aus im Rahmender sogenannten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA). Diese Handelsabkommen führendazu, dass landwirtschaftliche Erzeugnisse zu Billigpreisen verramscht werden, dass höhereStandards abgeschmolzen werden, dass Arbeitsstandards sinken und dass Konzerne noch mehrMacht erhalte

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21.01.2019

Auswirkungen von Konzernklagen auf Rohstoff- und Umweltpolitik

Die Auswirkungen von Konzernklagerechten auf Rohstoff- und Umweltpolitik PowerShift hat gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, dem Forum Umwelt und Entwicklung, Campact, dem BUND und attac eine neue Fallstudie veröffentlicht, in der wir die Auswirkungen von Konzernklagen auf Umweltgesetzgebung untersuchen. Das so genannte ISDS-System (Investor State Dispute Settlement) gibt Investoren weitreichende Sonderrechte und verleiht ihnen Zugang zu einer Paralleljustiz, um ihre Interessen durchzusetzen. International tätige Konzerne haben dieses Instrument genutzt, um mit Schadensersatzforderungen von bis zu mehreren Milliarden Euro zu drohen, wenn Regierungen gegen ihre Interessen gehandelt h

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18.01.2019

Positionspapier: Agrarökologie stärken. Für eine grundlegende Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme

Armut, Hunger, Artensterben, Bodenzerstörung, Klimakrise - hunderte Millionen von bäuerlichen Erzeuger*innen sind davon betroffen. Die industrielle Landwirtschaft bedroht nachweislich die Existenz (klein-)bäuerlicher Erzeuger*innen und gefährdet die natürlichen Lebensgrundlagen hierzulande und im globalen Süden. In dem Positionspapier "Agrarökologie stärken. Für eine grundlegende Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme" fordern 56 zivilgesellschaftliche Organisationen die Bundesregierung auf, Agrarökologie zum zentralen Förderkonzept zur Armutsbekämpfung und zur Anpassung an die Klimakrise zu machen und sie als Grundlage für eine Reform der EU-Agrarpolitik zu nutzen. Das Konzept ist wissenschaftlich fu

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19.12.2018

Wer ist schon gegen Innovation? Wie die Industrie versucht, das Vorsorgeprinzip auszuhebeln

Innovationen an sich sind nichts Negatives. Die Frage ist aber, wem sie dienen, welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Folgen sie für die Gesellschaft und die Natur haben, welche Entwicklungen sie ermöglichen und eben auch, welche sie behindern. Bäuerinnen und Bauern müssen sich auf ihrem Hof ständig verändernden Herausforderungen stellen. Dabei gilt es, die Ursachen von Problemen zu ermitteln und vorausschauende und nachhaltige Lösungen umzusetzen oder selber zu entwickeln. Erfahrungen und bäuerliches Wissen sind dafür maßgeblich. Wie die Industrie versucht, das Vorsorgeprinzip auszuhebeln lesen Sie in der Bauernstimme 1 / 2019_hier

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23.11.2018

Dürre Argumente der Gentechniklobby

Die Mechanismen der Trockenheitstoleranz bei Pflanzen sind vielfältig und nicht einfach gentechnisch anzuschalten: Von LobbyistInnen der neuen Gentechnik wird in der Debatte um das EuGH-Urteil vom 25. Juli 2018 häufig suggeriert, wir bräuchten diese Technologien in der Pflanzenzüchtung, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Insbesondere wird immer wieder die Züchtung dürreresistenter Pflanzen angeführt. Dieses Argument ist keineswegs so neu wie die neuen gentechnischen Verfahren, es wurde bereits vor über 20 Jahren zur Akzeptanzbeschaffung für die „alte“ Gentechnik ins Feld geführt. Aber: Was ist dran an dem Dürre-Argument? Text in der Bauernstimme 12/2018 von Dr. Quirin Wember, Biologische Gemüses

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19.11.2018

Bäuerlicher Klimaappell

Vor der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Katowice rufen die Arbeits­gemein­schaft bäuer­liche Landwirtschaft, Bioland, Demeter und Naturland mit dem „Bäuerlichen Klimaappell“ die Bundesregierung zur Einhaltung ihrer Klimaziele auf. Sie erklären: „Der Klimawandel gefährdet zunehmend die Existenz landwirtschaft­li­cher Betrie­be hier bei uns und weltweit. Der verheerende Dürresommer 2018 muss eine Zeiten­wende in der Klimafrage einläuten. Die Bundesregierung muss ihre eige­nen Klimaziele zu 100% einhalten und eine CO2 Steuer einführen. Bäuerinnen und Bauern brauchen Klima­schutz. Durch umweltschonenden Ackerbau und artgerechte Tierhaltung nehmen wir unsere Verantwortung auf den Höfen für eine enkeltaugliche

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25.10.2018

Emissions impossible - Wie Fleisch- und Milch-Giganten den Planeten aufheizen

GRAIN und IATP haben die weltweit größten 35 Milch- und Fleisch-Konzerne hinsichtlich ihrer Treibhausgasemissionen untersucht und festgestellt, dass diese ihre Produktion und Exporte weiter steigern und in den nächsten Jahrzehnten Exxon, Shell und BP als die größten Klimasünder der Welt überholen. Die aktuelle Studie von GRAIN und IATP zeigt, dass: Zusammen sind die fünf größten Fleisch- und Milchkonzerne der Welt für mehr jährliche Treibhausgasemissionen verantwortlich als Exxon, Shell oder BP.Bis 2050 müssen wir die globalen Emissionen um 18 Milliarden Tonnen reduzieren, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Wenn alle anderen Sektoren diesen Weg gehen, während die Fleisch- und Milchindustrie wie pro

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